

Einhausungen und Wetterschutzdächer
Wenn das Wetter nicht über den Termin entscheiden soll
Der eigentliche Wert dieser Konstruktionen ist Termintreue. Unter einem dichten Dach lässt sich auch bei Dauerregen verputzen, streichen, decken oder montieren, und die frisch bearbeitete Fläche bleibt trocken, bis sie es verträgt. Gerade in der Industrie, wo ein Stillstand richtig Geld kostet, entscheidet das oft darüber, ob ein Projekt im Zeitrahmen bleibt. Geschützt wird dabei nicht nur die Mannschaft, sondern auch das Bauwerk, das Material und die darunterliegende Anlage.
Dach über dem Kopf, Wand an der Seite
Das Wetterschutzdach
Das Dach entsteht auf einem Stützgerüst, auf dem Gitterträger als Dachbinder die Spannweite überbrücken. Darauf kommt die Eindeckung, je nach Anforderung aus Kederplanen, Folie oder festen Kassettenelementen. So lassen sich auch breite Hallen frei überspannen. Wo Material von oben eingebracht werden muss, planen wir Dachabschnitte, die sich öffnen oder verschieben lassen, sodass der Kran durchkommt, ohne dass das ganze Dach weichen muss.
Die Einhausung ringsum
Ein Dach allein hält den Schlagregen nicht ab, der von der Seite kommt. Mit einer Einhausung verkleiden wir die Flanken der Konstruktion mit Planen, Netzen oder Kassetten und schließen den Arbeitsraum so weit, wie es die Aufgabe verlangt. Das hält Wind, Nässe und Staub draußen und schirmt die Baustelle zugleich gegen die Umgebung ab.
Wenn Staub drinbleiben muss
In der Industrie geht es oft nicht darum, etwas fernzuhalten, sondern etwas einzuschließen. Bei Korrosionsschutz-, Strahl- oder Lackierarbeiten an Anlagen verhindert eine dichte Einhausung, dass Strahlmittel, Staub oder Sprühnebel in den Betrieb gelangen. Dazu kommt der Lärmschutz gegenüber dem Umfeld, und wo es nötig ist, führen wir die Einhausung mit schwer entflammbaren Planen und Brandschutzvorkehrungen aus.
Eine verplante Fläche ist ein Segel
Hier liegt der Punkt, den man von außen unterschätzt. Sobald ein Gerüst verplant oder überdacht ist, fängt es den Wind wie ein Segel, und auf dem Dach lastet bei Schnee zusätzliches Gewicht. Aus einem offenen Gerüst wird damit eine ganz andere statische Aufgabe. Jeder Dachbinder und jeder Ständer muss verankert oder ballastiert und gegen Abheben gesichert werden, und die Eindeckung wählen wir nach Last und Dauer aus. Leichte Planen tragen nur wenig Schnee und passen für kürzere Einsätze, feste Kassetten halten deutlich mehr aus. Ein Wetterschutzdach ist baurechtlich eine Sonderkonstruktion und braucht deshalb immer einen eigenen Standsicherheitsnachweis. Je nach Größe und Standort kann in Bayern auch eine Genehmigung nötig sein, das prüfen wir vorab mit.
Geplant, nachgewiesen, sicher übergeben
Den statischen Nachweis bringen wir bei, über eine Berechnung im Einzelfall, eine Typenberechnung des Systems oder dessen Zulassung, und ziehen bei Bedarf einen Tragwerksplaner hinzu. Wir arbeiten nach der DIN EN 12811 und den Normen für die verwendeten Stahlrohre und Kupplungen, immer im Rahmen der TRBS 2121. Beim Auf- und Abbau der Dachelemente sichern wir die Monteure über Laufstege und den vorgeschriebenen Seitenschutz, und vor der Nutzung wird die fertige Konstruktion geprüft und freigegeben. Weil wir Gerüst, Dach und Einhausung aus einer Hand stellen, greifen Tragwerk und Schutzhülle ineinander, statt aus Teilen verschiedener Firmen zusammengesetzt zu werden.
Termin für Ihr Wetterschutzdach
Wenn eine Sanierung, eine Dacharbeit oder ein Anlagenprojekt vor Wetter oder Staub geschützt werden soll, planen wir die passende Überdachung oder Einhausung und weisen sie statisch nach. Für Standorte in Oberasbach ebenso wie in Fürth, Nürnberg, Erlangen, Herzogenaurach, Stein oder Schwabach.
Telefon: 0911 65 65 82 78
E-Mail: info@weigand-bau.com

Häufige Fragen zu Einhausungen und Wetterschutzdächern in Oberasbach
Was bringt ein Wetterschutzdach?
Es überdacht die Baustelle, sodass bei Regen, Schnee oder Wind weitergearbeitet werden kann. Bauwerk, Material und Mannschaft bleiben geschützt, und der Zeitplan hält, auch wenn das Wetter nicht mitspielt.
Wofür braucht man eine Einhausung in der Industrie?
Um Staub, Strahlmittel oder Sprühnebel im Arbeitsbereich zu halten, etwa bei Korrosionsschutz- oder Strahlarbeiten an Anlagen. Zugleich dient sie dem Lärmschutz und schützt den umliegenden Betrieb vor der Baustelle.
Warum braucht ein Wetterschutzdach immer eine Statik?
Weil die Eindeckung wie ein Segel wirkt und Wind- und Schneelasten aufnimmt. Es ist eine Sonderkonstruktion, die einzeln statisch nachgewiesen, verankert oder ballastiert und gegen Abheben gesichert werden muss.
Kann man auch im Winter darunter arbeiten?
Ja. Mit der passenden festen Eindeckung und bei Bedarf einer beheizbaren Komplett-Einhausung lässt sich auch bei Minustemperaturen weiterarbeiten, ohne dass Frost den Fortschritt stoppt.
