

Energieberatung und Bestandsanalyse
Energieberatung und Bestandsanalyse für Fassaden in Oberasbach
Ein Reihenhaus aus den sechziger Jahren in Unterasbach, ein Mehrfamilienhaus an der Rothenburger Straße, ein freistehendes Eigenheim in Rehdorf: Bevor an einer solchen Fassade auch nur eine Dämmplatte geklebt wird, muss klar sein, was hinter dem Putz steckt. Genau hier setzt die Bestandsanalyse an. Wir kommen zu Ihnen, sehen uns die Gebäudehülle genau an und sagen Ihnen, in welchem energetischen Zustand Ihre Fassade wirklich ist, welche Schwachstellen sie hat und welche Dämmung dazu passt. Ohne diesen Befund bleibt jede Dämmentscheidung Raterei.
Was wir an Ihrer Fassade und Gebäudehülle prüfen
Wandaufbau, Putzzustand und vorhandene Dämmung
Wir beginnen an der Wand selbst. Trägt der vorhandene Putz noch, oder klingt er beim Abklopfen hohl? Gibt es bereits eine Dämmung, und wenn ja, in welchem Zustand? An einigen Stellen prüfen wir den Aufbau bis auf den tragfähigen Untergrund, denn ein Wärmedämmverbundsystem braucht eine Fläche, die das Gewicht und die Verklebung dauerhaft hält. Ein mürber oder mehrfach überstrichener Altputz wird sonst zur Schwachstelle des ganzen Systems.
Wärmebrücken an Balkonen, Fenstern und Sockel
Die größten Verluste entstehen oft nicht in der Fläche, sondern an den Anschlüssen. Auskragende Balkonplatten aus Beton, wie sie an vielen Wohnhäusern der sechziger und siebziger Jahre sitzen, leiten Wärme ungebremst nach außen. Dasselbe gilt für Fensterlaibungen, Rollladenkästen und den Übergang von der Fassade ins Erdreich. Wir gehen diese Punkte einzeln durch, weil eine Dämmung nur dann wirkt, wenn auch die Details mitgedacht sind.
Feuchtigkeit und ihre Ursachen
Auf eine feuchte Wand gehört keine Dämmung. Steigt im Sockelbereich Feuchtigkeit auf, schlägt Schlagregen durch oder zeigen sich auf der Nordseite Algen und Moos, dann hat das eine Ursache, die zuerst geklärt werden muss. Würde man darüber dämmen, schließt man das Problem ein, und nach wenigen Jahren steht man vor Schimmel und Putzschäden. Wir suchen deshalb nach der Quelle, statt nur das Symptom zu überdecken.
Was das Ergebnis für Pflichten und Förderung bedeutet
Der Befund ist nicht nur technisch interessant, er entscheidet auch über Ihre Pflichten. Sobald an einer Fassade mehr als zehn Prozent der Fläche bearbeitet werden, etwa weil der Außenputz komplett erneuert oder ein Dämmsystem aufgebracht wird, verlangt das Gebäudeenergiegesetz für die Außenwand einen U-Wert von höchstens 0,24, gemessen in Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Bei einer ungedämmten Altbauwand bedeutet das meist zwischen zwölf und sechzehn Zentimeter Dämmung, je nach Ausgangswert und Material. Ausgenommen sind Wände, die nach Ende 1983 unter den damaligen Energiesparvorschriften errichtet wurden, was eben viele Häuser in der Linder Siedlung betrifft.
Beim Geld lohnt sich der genaue Blick ebenso. Für eine Fassadendämmung, die über den gesetzlichen Mindeststandard hinausgeht, gibt es Zuschüsse aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude, und mit einem individuellen Sanierungsfahrplan fällt der Satz höher aus. Diesen Fahrplan und die geforderte Bestätigung der Werte stellt ein zugelassener Energieeffizienz-Experte aus. Wir arbeiten mit solchen Beratern zusammen, liefern die handwerkliche Bestandsaufnahme und das umsetzbare Konzept und stimmen uns ab, damit Förderung und Ausführung zusammenpassen. Und wenn das Gerüst ohnehin steht und der Putz sowieso erneuert wird, ist der Aufpreis für die Dämmung in der Regel gut angelegt, weil ein großer Teil der Nebenkosten dann nur einmal anfällt.
Worauf wir uns bei der Bewertung stützen
Eine Bestandsanalyse ist nur so viel wert wie ihre Grundlage. Wir bewerten den Untergrund nach den Merkblättern des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz, ziehen bei Feuchte- und Altbaufragen die Regeln der WTA heran und richten uns bei den energetischen Anforderungen nach dem Gebäudeenergiegesetz. Für das spätere Dämmsystem gelten die Vorgaben des jeweiligen Herstellers, dessen Komponenten als geprüftes System aufeinander abgestimmt sind. Sie bekommen von uns keinen mündlichen Eindruck zwischen Tür und Angel, sondern einen nachvollziehbaren Befund mit Fotos, aus dem hervorgeht, was wir gesehen haben und was wir empfehlen. Weil derselbe Betrieb, der prüft, später auch das Gerüst stellt und die Fassade dämmt, fließt dieser Befund ohne Umwege in die Ausführung. Das ist der Vorteil, wenn alles in einer Hand bleibt.
Termin für Ihre Bestandsanalyse
Wenn Sie wissen wollen, woran Sie bei Ihrer Fassade sind, vereinbaren Sie einen Termin vor Ort. Wir sehen uns die Gebäudehülle an, ordnen den Zustand ein und sagen Ihnen klar, welche Schritte sinnvoll sind, in Oberasbach genauso wie in Zirndorf, Stein, Fürth, Cadolzburg oder Langenzenn.
Telefon: 0911 65 65 82 78
E-Mail: info@weigand-bau.com

Häufige Fragen zur Bestandsanalyse in Oberasbach
Was kostet die Bestandsanalyse einer Fassade?
Das hängt von Größe und Zustand des Gebäudes ab. Oft erfolgt die Begehung im Zuge einer konkreten Anfrage zur Fassadendämmung. Den Umfang und die Kosten besprechen wir offen beim Termin vor Ort, bevor etwas beauftragt wird.
Reicht die Analyse vom Fachbetrieb, oder brauche ich einen Energieberater?
Für die Fassade und die spätere Ausführung liefert unsere Bestandsaufnahme die Grundlage. Sobald es um einen förderfähigen Sanierungsfahrplan oder den offiziellen Nachweis der U-Werte geht, kommt ein zugelassener Energieeffizienz-Experte ins Spiel. Beides greift ineinander, und wir stellen den Kontakt her.
Muss ich bei einer Putzerneuerung gleich dämmen?
Wenn dabei mehr als zehn Prozent der Außenwandfläche erneuert werden, schreibt das Gebäudeenergiegesetz die Dämmung auf den geforderten Wert vor. Eine Ausnahme gilt für Wände, die nach Ende 1983 nach den damaligen Vorschriften gebaut wurden. Was für Ihr Haus zutrifft, zeigt die Analyse.
Lohnt sich eine Fassadendämmung bei meinem Haus überhaupt?
Als grobe Faustregel gilt: Je schlechter die vorhandene Substanz, desto schneller rechnet sich die Dämmung über die eingesparten Heizkosten. Wie groß das Einsparpotenzial bei Ihnen ist, lässt sich erst nach dem Blick auf den tatsächlichen Wandaufbau seriös beziffern.
