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Fassade

Fassadenanstrich mit hochwertigem System

Farbe ist nicht nur Optik, sondern der Wetterschutz Ihrer Wand

Der Anstrich ist die äußerste Schicht Ihres Hauses und steht ganz vorn, wenn Schlagregen, UV-Strahlung und Frost auf die Wand treffen. Ein guter Fassadenanstrich macht zwei Dinge gleichzeitig: Er hält flüssiges Wasser draußen und lässt die Wand trotzdem nach außen atmen. Ein falsch gewähltes System verhindert genau das, schließt Feuchtigkeit ein und löst sich nach ein paar Jahren in Blasen ab. Wir von Weigand wählen die Farbe nach Wand und Wetterlage, nicht nach dem Eimer im Regal.

Besonders die Wetterseiten nach Südwesten bekommen in Oberasbach den meisten Schlagregen ab, während gedämmte Fassaden der jüngeren Wohnsiedlungen ganz andere Anforderungen stellen als der mineralische Putz am Altbau. Wir streichen und schützen Fassaden in Oberasbach und im Umkreis von Zirndorf, Cadolzburg, Stein und Fürth, immer abgestimmt auf den Untergrund.​

Welche Fassadenfarbe wirklich schützt

Bei Fassadenfarben geht es um zwei Eigenschaften, die gegeneinander arbeiten: Wie gut hält die Farbe Wasser draußen, und wie gut lässt sie Wasserdampf wieder heraus? Das richtige Verhältnis hängt vom Untergrund und von der Lage ab.

Siliconharzfarbe für die meisten Fälle

Siliconharzfarbe ist heute der Allrounder. Sie ist stark wasserabweisend und zugleich sehr diffusionsoffen, hält also Regen ab und lässt die Wand trotzdem abtrocknen. Dazu kommt eine geringe Verschmutzungsneigung, weil Wasser an der Oberfläche abperlt und Schmutz mitnimmt. Auf Putz, WDVS und den meisten Altbeschichtungen ist sie eine sichere Wahl, gerade an stark bewitterten Flächen.

Silikat- und Mineralfarbe für mineralische Untergründe

Auf rein mineralischem Putz und im Altbau spielt die Silikatfarbe ihre Stärken aus. Sie verbindet sich chemisch mit dem Untergrund, ist äußerst diffusionsoffen und durch ihre hohe Alkalität von Natur aus wenig anfällig für Algen. Ihr Nachteil: Sie nimmt mehr Wasser auf und braucht auf der Wetterseite eine entsprechende Hydrophobierung. Wo der Untergrund passt, hält sie dafür ausgesprochen lange und bleibt farbtonstabil.

Dispersionsfarbe an geschützten Flächen

Eine robuste Dispersionsfarbe ist günstiger, einfacher zu verarbeiten und reicht an gut geschützten Flächen mit Dachüberstand oft völlig aus. Sie ist sehr wasserabweisend und bietet die größte Farbtonvielfalt. An diffusionsoffenen Aufbauten wie einem WDVS mit mineralischem Putz greifen wir aber lieber zu den offeneren Systemen, damit die Wand nicht dichtgemacht wird.

Anstrich schützt, ersetzt aber keine Bauwerksabdichtung

 

Ein Fassadenanstrich ist aktiver Wetterschutz, kein Wundermittel gegen jede Art von Feuchtigkeit. Gegen Schlagregen, Tau und Umwelteinflüsse von außen leistet er viel. Steigt aber Wasser von unten im Mauerwerk auf oder drückt es von der falschen Seite, hilft kein Anstrich der Welt. Dann muss zuerst die Ursache an der Wurzel angegangen werden.

Für die Wetterseite zählt die Balance aus geringer Wasseraufnahme und hoher Dampfdurchlässigkeit. Bei Sichtmauerwerk, Klinker oder Beton, das seine Optik behalten soll, kommt statt eines deckenden Anstrichs oft eine transparente Hydrophobierung infrage. Sie lässt das Material sichtbar, sorgt aber dafür, dass Regen abperlt statt einzuziehen. Was im Einzelfall sinnvoll ist, klären wir vorab an der Wand, nicht im Nachhinein.

Worauf es bei einem dauerhaften Anstrich ankommt

 

Die beste Farbe hält nur so lange wie ihr Untergrund und ihre Verarbeitung. Deshalb prüfen wir vor dem ersten Anstrich, ob der Untergrund trägt und gleichmäßig saugt, und gleichen ihn bei Bedarf mit der passenden Grundierung aus. Bei unbekannten oder kritischen Altbeschichtungen legen wir eine Probefläche an, bevor die ganze Fassade gestrichen wird.

Der Aufbau erfolgt in mehreren Schritten, von der Grundierung über den Zwischen- bis zum Schlussanstrich, bei silikatischen Systemen nass in nass, um Ansätze zu vermeiden. Wir achten auf Witterung und Trockenzeiten und richten uns nach den BFS-Merkblättern und den Anforderungen an den Schlagregenschutz. Als Meisterbetrieb seit 2009 läuft Untergrundvorbereitung, Anstrich und das nötige Gerüst über dasselbe Team, sodass Sie einen festen Ansprechpartner haben und nichts zwischen mehreren Firmen koordinieren müssen.

Fassade streichen und schützen lassen

 

Ein Anstrich ist nur so gut wie die Wahl dahinter. Melden Sie sich, wir schauen uns Ihre Fassade vor Ort an und sagen Ihnen, welches System sie wirklich schützt.

Telefon: 0911 65 65 82 78

E-Mail: info@weigand-bau.com

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Häufige Fragen zu Fassadenanstrich und Feuchteschutz

 

Welche Fassadenfarbe ist die beste?

Die pauschal beste Farbe gibt es nicht. Auf den meisten Putz- und WDVS-Fassaden ist Siliconharzfarbe eine sichere Wahl, auf mineralischem Altbau oft Silikatfarbe. Welches System zu Ihrer Wand passt, entscheiden Untergrund und Lage.

Was bedeutet diffusionsoffen?

Diffusionsoffen heißt, dass die Farbe Wasserdampf von innen nach außen durchlässt. So kann die Wand abtrocknen, statt Feuchtigkeit einzuschließen. Je niedriger der sogenannte sd-Wert, desto offener ist der Anstrich.

Hilft ein neuer Anstrich gegen feuchte Wände?

Gegen Feuchtigkeit, die von außen als Regen kommt, ja. Gegen aufsteigende Feuchte aus dem Mauerwerk nicht. In dem Fall muss zuerst die Ursache behoben werden, sonst drückt die Nässe den Anstrich wieder ab.

Wie lange hält ein Fassadenanstrich?

Das hängt von Farbe, Lage und Vorbereitung ab. Bei sauberer Ausführung und passendem System sind viele Jahre realistisch, auf gut geschützten Flächen länger als auf der Wetterseite.

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