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Image by Jose Matos

Fassadenputz und Schlussbeschichtung

Fassadenputz und Schlussbeschichtung in Oberasbach

Alles, was unter dem Putz liegt, sieht später niemand mehr. Was bleibt, ist die oberste Schicht, und die hat zwei Aufgaben zugleich: Sie ist die Wetterhaut des gesamten Aufbaus und das Gesicht des Hauses. Hier entscheidet sich, ob Regen abperlt, ob die Nordseite nach ein paar Jahren vergrünt und ob die Fassade so wirkt, wie Sie es sich vorgestellt haben. In Oberasbach bringen wir den Oberputz auf die fertige Armierungsschicht und schließen das Wärmedämmverbundsystem so ab, dass Schutz und Optik über Jahrzehnte zusammenpassen.

Putzart, Struktur und Farbe für Ihre Fassade

Welcher Putz auf welches System

Den Charakter eines Putzes bestimmt sein Bindemittel. Auf modernen Systemen mit Polystyrol-Dämmung kommt meist ein Silikonharzputz zum Einsatz, weil er stark wasserabweisend und zugleich diffusionsoffen ist, Schmutz schlechter haften lässt und durchgefärbt keinen zusätzlichen Anstrich braucht. Auf Mineralwolle- oder Holzfasersystemen passt ein mineralischer Putz oder ein Silikatputz besser, weil beide rein mineralisch und besonders dampfoffen sind und sich fest mit dem Untergrund verkieseln. Ein Kunstharzputz ist günstig und elastisch, überbrückt feine Haarrisse, ist dafür weniger dampfoffen. Wichtig ist, dass der Putz zum verbauten System gehört, ein Silikatputz etwa lässt sich nicht auf einer organischen Schicht ausführen.

Struktur und Körnung bestimmen den Charakter

Wie eine Fassade wirkt, hängt fast genauso an der Oberfläche wie an der Farbe. Beim häufig verwendeten Scheibenputz entsteht durch das Verreiben mit dem Kunststoffglätter eine gleichmäßig körnige Struktur, beim Reibeputz ziehen sich feine Rillen durch die Fläche, ein Kratzputz wirkt rau und handwerklich, ein Filzputz dagegen fein und glatt. Die Körnung liegt meist zwischen anderthalb und vier Millimetern. Ein feines Korn lässt die Wand modern und glatt erscheinen, ein gröberes gibt ihr eine robustere, lebendigere Oberfläche und kaschiert kleine Unregelmäßigkeiten besser. Wir stimmen Struktur und Körnung auf den Baustil ab, damit das Ergebnis nicht beliebig aussieht.

Farbe, Schlussbeschichtung und Schutz vor Algen

Die Farbe wird im Putz durchgefärbt oder über einen Schlussanstrich gesetzt. Mineralische Putze bekommen häufig eine Silikat- oder Silikonharzfarbe als Endbeschichtung, die den Ton egalisiert und die Oberfläche zusätzlich schützt. Bei der Farbwahl bleiben wir im Rahmen, den das Konzept vorgibt, sehr dunkle Töne auf großer Fläche sind ausgeschlossen, weil sich der Putz sonst zu stark aufheizt. An schattigen Nord- und Wetterseiten, wie sie in den feuchteren Lagen rund um Hainberg und Bibert vorkommen, planen wir eine wasserabweisende, algenresistente Beschichtung ein, damit Grünbelag erst gar nicht Fuß fasst.

Warum Putz Wetter und Tempo braucht

Putz ist ein empfindliches Material, solange er frisch ist. Wir verarbeiten ihn nicht bei Frost, nicht in der prallen Mittagssonne und nicht im Regen, weil sonst die Abbindung gestört wird und Verfärbungen oder Risse entstehen können. Eine zusammenhängende Wandfläche ziehen wir in einem Zug durch, nass in nass, denn wo eine Lage antrocknet und die nächste erst später ansetzt, zeichnet sich später ein sichtbarer Ansatz ab. Vor dem Putz bringen wir einen auf den Farbton abgestimmten Putzgrund auf, damit nichts durchscheint und der Putz gleichmäßig haftet. Bei Bedarf hängen wir das Gerüst mit einem Netz ab, das die frische Fläche vor Sonne und Wind schützt. Weil dasselbe Team zuvor die Armierung gezogen hat, ist der Untergrund passend vorbereitet, und es gibt keinen Bruch zwischen zwei Gewerken, an dem die Oberfläche kippen könnte.

Aufeinander abgestimmt und sauber verarbeitet

Der Oberputz ist die letzte Schicht eines geprüften Systems und muss zum Armierungsmörtel und zum gesamten Aufbau passen. Wir richten uns dabei nach den Verarbeitungsvorgaben des Herstellers und nach den einschlägigen Regeln für Putz- und Beschichtungsarbeiten, etwa zur Dampfdurchlässigkeit und zum Hellbezugswert der Oberfläche. Maßgeblich ist nicht, was im Eimer am billigsten ist, sondern was mit dem Dämmstoff, der Lage und der gewünschten Optik zusammenarbeitet. So wird aus Schutzschicht und Gestaltung am Ende eine Fassade, die dem Wetter standhält und gut aussieht, ohne dass Sie in wenigen Jahren wieder ans Gerüst denken müssen.

Termin für Ihre Fassade in Oberasbach

 

Wenn Ihr Wärmedämmverbundsystem den letzten Schliff bekommt, sorgen wir dafür, dass Putz und Beschichtung schützen und gut aussehen, sauber verarbeitet und ohne sichtbare Ansätze. Für Häuser in Oberasbach genauso wie in Stein, Zirndorf, Fürth, Nürnberg, Cadolzburg oder Erlangen.

Telefon: 0911 65 65 82 78

E-Mail: info@weigand-bau.com

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Häufige Fragen zu Fassadenputz und Schlussbeschichtung in Oberasbach

Welcher Putz passt auf ein Wärmedämmverbundsystem?

Das hängt vom Dämmstoff ab. Auf Polystyrol bewährt sich ein Silikonharzputz, auf Mineralwolle und Holzfaser ein mineralischer oder ein Silikatputz. Entscheidend ist, dass der Putz zum verbauten System gehört, sonst stimmt das Zusammenspiel der Schichten nicht.

Warum bekommt die Nordseite Algen, und was hilft dagegen?

Schattige, feuchte Flächen trocknen langsam ab, und auf der dauerhaft klammen Oberfläche siedeln sich Algen an. Ein stark wasserabweisender, zugleich dampfoffener Putz mit einer algenresistenten Schlussbeschichtung hält die Fläche trockener und beugt dem Grünbelag vor.

Brauche ich nach dem Putz noch einen Anstrich?

Bei durchgefärbten Putzen wie Silikonharz- oder Silikatputz in der Regel nicht. Mineralische Putze erhalten dagegen oft einen Schlussanstrich, der die Farbe vereinheitlicht und die Oberfläche zusätzlich schützt.

Welche Struktur soll ich wählen?

Das ist Geschmack und eine Frage des Baustils. Scheiben- und Reibeputz sind die gängigen Varianten, ein feines Korn wirkt glatt und modern, ein gröberes robuster und lebendiger. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten und stimmen sie auf Ihr Haus ab.

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