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Silikatfarbe oder Siliconharzfarbe: welche Fassadenfarbe ist die richtige

Es gibt keine bessere Farbe, nur die passende


Silikatfarbe und Siliconharzfarbe sind beide hochwertige Fassadenfarben, und beide halten viele Jahre. Die Frage ist deshalb selten, welche grundsätzlich besser ist, sondern welche zu Ihrer Wand und Ihrer Lage passt. Der entscheidende Punkt liegt im Untergrund und darin, wie stark die Fassade der Witterung ausgesetzt ist. Die Firma Weigand arbeitet mit beiden Systemen, schaut sich Ihre Fassade in Oberasbach oder im Raum Nürnberg an und empfiehlt das, was fachlich passt, statt einfach das zu nehmen, was gerade üblich ist.

Der Unterschied der beiden Farben liegt vor allem in ihrem Aufbau und darin, was jede von ihnen besonders gut kann.

Die beiden Systeme im Vergleich


Silikatfarbe: mineralisch und atmungsaktiv

Silikatfarbe, oft auch Mineralfarbe genannt, bindet mit Wasserglas ab und geht mit einem mineralischen Untergrund eine feste chemische Verbindung ein. Dieser Vorgang heißt Verkieselung und sorgt dafür, dass die Farbe nicht als Film auf der Wand liegt, sondern mit ihr verwächst und über sehr lange Zeit hält, ohne abzublättern. Silikatfarbe ist außerdem extrem diffusionsoffen, lässt die Wand also gut atmen, und durch ihre hohe Alkalität wirkt sie von Natur aus gegen Algen und Pilze.


Ihr Preis dafür ist, dass sie mehr Wasser aufnimmt und Schlagregen weniger abhält als eine wasserabweisende Farbe. Außerdem braucht sie einen mineralischen, tragfähigen Untergrund. Auf alten Dispersionsanstrichen, Kunststoff oder Holz haftet sie nicht. Damit ist Silikatfarbe die erste Wahl für Altbauten, denkmalgeschützte Gebäude und mineralische Fassaden, bei denen es auf maximale Atmungsaktivität ankommt.


Siliconharzfarbe: wasserabweisend und vielseitig

Siliconharzfarbe verbindet zwei Eigenschaften, die sich sonst oft ausschließen. Sie ist stark wasserabweisend, Regen perlt ab und nimmt Schmutz gleich mit, und trotzdem bleibt sie diffusionsoffen. Dadurch trocknet die Fassade schnell ab, bleibt länger sauber und bietet Algen weniger Angriffsfläche. Hinzu kommt, dass Siliconharzfarbe etwas elastischer ist und feine Risse besser überbrückt.

Anders als Silikatfarbe geht sie keine chemische Verbindung mit dem Untergrund ein, sondern legt sich als wasserabweisende Schicht darüber. Das macht sie vielseitig, denn sie haftet mit der passenden Grundierung auf vielen Untergründen, auch auf vorhandenen Dispersionsanstrichen. Dazu gibt es sie in einer großen Farbauswahl mit kräftigen Tönen. Damit ist sie die naheliegende Wahl für stark bewitterte Lagen, für Fassaden, die lange sauber bleiben sollen, und überall dort, wo der Untergrund nicht rein mineralisch ist.


Welche Farbe für welche Fassade?


Die kurze Antwort lautet: Es kommt auf den Untergrund und die Lage an. Steht ein Altbau mit mineralischem Putz an, soll die Wand maximal atmen, oder handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude, spielt die Silikatfarbe ihre Stärken aus. Ist die Fassade dagegen stark der Wetterseite ausgesetzt, soll sie möglichst lange sauber bleiben, oder liegt bereits ein Dispersionsanstrich vor, ist die Siliconharzfarbe meist die bessere Wahl.

Auch die Optik spielt mit hinein. Wer kräftige, intensive Farbtöne möchte, hat mit Siliconharzfarbe mehr Spielraum, während Silikatfarbe eher die ruhigen, mineralischen Töne abdeckt. In vielen Fällen führen beide Wege zu einem guten Ergebnis, und erst die Gewichtung der einzelnen Punkte entscheidet. Genau das klären wir vor Ort gemeinsam mit Ihnen.


Worauf es bei der Wahl wirklich ankommt


So unterschiedlich die beiden Farben sind, eines haben sie gemeinsam: Die beste Farbe nützt nichts auf dem falschen Untergrund. Bevor wir eine Empfehlung geben, prüfen wir deshalb, was auf der Wand ist, ob sie mineralisch oder bereits beschichtet ist, wie tragfähig sie ist und wie stark sie der Witterung ausgesetzt liegt. Erst danach steht fest, welches System passt und welche Grundierung dafür nötig ist.

Wer hier die falsche Farbe wählt oder den Untergrund nicht richtig vorbereitet, sieht das oft schon nach wenigen Jahren an abplatzenden Stellen oder erneutem Bewuchs. Deshalb gehört zur richtigen Farbe immer auch die richtige Vorarbeit. Wir beraten Sie, streichen die Fassade fachgerecht und sorgen dafür, dass Untergrund, Grundierung und Farbe als System zusammenpassen. So halten beide Farben das, was sie versprechen.


Welche Farbe für Ihre Fassade? Lassen Sie sich beraten


Sie wissen nicht, ob Silikat oder Siliconharz die richtige Wahl für Ihre Fassade ist? Dann sehen wir uns Ihr Gebäude in Oberasbach oder im Raum Nürnberg an, prüfen den Untergrund und empfehlen das passende System. Anschließend streichen wir die Fassade fachgerecht, damit das Ergebnis lange hält.


Telefon: 0911 65 65 82 78

E-Mail: info@weigand-bau.com

Häufige Fragen zu Silikat- und Siliconharzfarbe


Was ist der Unterschied zwischen Silikatfarbe und Siliconharzfarbe?

Silikatfarbe ist mineralisch, verbindet sich chemisch mit dem Untergrund und ist besonders diffusionsoffen. Siliconharzfarbe legt sich als wasserabweisende Schicht über den Untergrund, hält Schlagregen ab und bleibt zugleich atmungsaktiv. Die eine ist der Spezialist für mineralische Fassaden, die andere der vielseitige Allrounder.


Welche Fassadenfarbe ist die beste?

Pauschal gibt es die nicht. Beide Systeme sind hochwertig und langlebig, sie passen nur zu unterschiedlichen Situationen. Welche die richtige ist, hängt vom Untergrund, der Wetterlage und der gewünschten Optik ab.


Kann ich Silikatfarbe auf jeden Untergrund streichen?

Nein. Silikatfarbe braucht einen mineralischen, tragfähigen Untergrund, mit dem sie sich verbinden kann. Auf alten Dispersionsanstrichen, Kunststoff oder Holz haftet sie nicht zuverlässig. Liegt ein solcher Untergrund vor, ist Siliconharzfarbe meist die passendere Lösung.


Welche Farbe schützt besser gegen Algen?

Beide wirken, aber auf unterschiedliche Weise. Silikatfarbe hemmt Algen anfangs durch ihre hohe Alkalität, dieser Schutz lässt mit der Zeit nach. Siliconharzfarbe hält die Fassade durch ihre wasserabweisende Oberfläche trockener, und auf einer trockenen Wand haben Algen weniger Chancen.


Wie lange hält ein Fassadenanstrich mit diesen Farben?

Bei fachgerechter Ausführung halten beide viele Jahre, eine Putzfassade braucht im Schnitt etwa alle zehn bis fünfzehn Jahre einen neuen Anstrich. Entscheidend sind der Untergrund, die Lage und eine saubere Verarbeitung, nicht allein die Wahl zwischen Silikat und Siliconharz.

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