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Wann muss eine Fassade saniert werden

Woran Sie erkennen, dass Ihre Fassade fällig ist


Eine Fassade gibt rechtzeitig Bescheid, bevor sie ernsthaft Schaden nimmt. Risse, abblätternde Farbe, grüne Schleier oder feuchte Ränder sind ihre Art zu sagen, dass etwas getan werden sollte. Die Kunst ist, diese Zeichen richtig zu deuten, denn nicht jeder Fleck bedeutet gleich eine große Sanierung, und nicht jeder Riss ist harmlos. Die Firma Weigand sieht sich Fassaden in Oberasbach und im gesamten Raum Nürnberg an, von Fürth über Zirndorf bis Erlangen, und sagt Ihnen ehrlich, ob ein Anstrich genügt oder ob mehr fällig ist.

Eines vorweg: Wer früh handelt, kommt fast immer günstiger weg. Ein kleiner Schaden, der heute eine überschaubare Reparatur wäre, wird in ein paar Jahren zur großen Baustelle, wenn Wasser erst einmal hinter den Putz gelaufen ist.

Die Anzeichen, auf die Sie achten sollten


Risse, bröckelnder und hohler Putz

Risse im Putz sind das häufigste Warnzeichen. Feine Haarrisse sind oft harmlos, durchgehende oder sich bewegende Risse dagegen lassen Wasser in die Wand. Klopfen Sie ruhig einmal gegen die Fassade. Klingt sie an manchen Stellen hohl, hat sich der Putz dort vom Untergrund gelöst und wird über kurz oder lang abplatzen. Bröckelnde Kanten und abgeplatzte Flächen sind ein deutliches Zeichen, dass der Putz seine Aufgabe nicht mehr erfüllt.


Algen, Flecken und abblätternde Farbe

Grüne und schwarze Schleier aus Algen und Moos, dunkle Schmutzränder und eine ausgeblichene, fleckige Fläche sehen nicht nur ungepflegt aus, sie zeigen auch, dass die Fassade häufig feucht ist und die Farbe nachlässt. Kreidet der Anstrich ab, lässt sich also mit der Hand abreiben, oder blättert er stellenweise, hat er seinen Schutz verloren. Oft reicht hier noch eine Reinigung mit frischem Anstrich, wenn der Putz darunter intakt ist.


Feuchtigkeit, Salzränder und Schäden am Sockel

Dunkle, feuchte Stellen, helle Salzausblühungen und ein bröckelnder Sockel deuten darauf hin, dass Wasser in die Wand zieht. Das ist ernster als ein optischer Mangel, denn anhaltende Feuchtigkeit schadet der Bausubstanz und kann bis nach innen wandern, wo sie für klamme Wände und Schimmel sorgt. Auch ausgewaschene Fugen an Klinkerfassaden und abplatzender Beton mit Rostfahnen gehören in diese Kategorie und sollten nicht warten.

Reicht ein Anstrich oder muss wirklich saniert werden?


Nicht jede müde Fassade braucht gleich eine Sanierung. Ist sie nur verblasst und verschmutzt, der Putz aber fest, genügen meist Reinigung und ein neuer Anstrich. Sitzt Grünbelag auf der Wand, hilft oft schon eine fachgerechte Reinigung. Kleinere Risse lassen sich gezielt ausbessern.

Eine echte Sanierung wird dann nötig, wenn der Putz großflächig hohl liegt oder abplatzt, wenn sich Risse durch das Mauerwerk ziehen oder wenn Feuchtigkeit eingedrungen ist. Als grober Anhalt gilt, dass ein Fassadenanstrich je nach Lage und Material etwa alle zehn bis fünfzehn Jahre erneuert werden sollte, eine umfassende Sanierung dagegen seltener und meist dann, wenn die Schäden es verlangen. Welcher Fall vorliegt, lässt sich am besten vor Ort beurteilen, denn von unten sieht manches harmloser aus, als es ist.


Wann eine Sanierung zur Pflicht wird


Über die Optik hinaus gibt es einen rechtlichen Punkt, den viele nicht auf dem Schirm haben. Wer mehr als zehn Prozent der Fläche einer Außenwand saniert oder erneuert, muss nach dem Gebäudeenergiegesetz die energetischen Mindestanforderungen einhalten. Das bedeutet in der Regel, dass dabei auch gedämmt werden muss, mit einem U-Wert der Außenwand von höchstens 0,24 W/(m²K). Solange Sie die Fassade nur ausbessern oder unterhalb dieser Grenze bleiben, greift die Pflicht nicht.

Von dieser Regel gibt es Ausnahmen, etwa bei denkmalgeschützten Gebäuden oder wenn sich die Dämmung wirtschaftlich nicht rechnet. Auch alte Fassaden können besondere Themen bergen, bis hin zu Materialien wie Asbest. Deshalb lohnt sich bei einer größeren Maßnahme eine fachliche Einschätzung. Wir sehen uns Ihre Fassade an und sagen Ihnen, ob eine Auffrischung reicht oder eine Sanierung ansteht, und kommt eine Dämmung ins Spiel, planen wir sie passend ein. Die Bewertung der energetischen Anforderungen und die Förderung selbst klären Sie zusätzlich mit einem Energieeffizienz-Experten.

Jetzt die Fassade prüfen lassen


Sie sind unsicher, ob Ihre Fassade nur einen Anstrich braucht oder eine Sanierung ansteht? Dann sehen wir uns Ihr Gebäude in Oberasbach oder im Raum Nürnberg vor Ort an, beurteilen den Zustand und sagen Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist. Daraus erstellen wir ein klares Angebot.


Telefon: 0911 65 65 82 78

E-Mail: info@weigand-bau.com

FAQ


Wann muss eine Fassade saniert werden?

Wenn sich Risse durch den Putz oder das Mauerwerk ziehen, der Putz hohl klingt oder abplatzt, Feuchtigkeit eindringt oder großflächige Schäden auftreten. Spätestens dann sollte gehandelt werden. Bei bloßer Verfärbung oder Verschmutzung reicht dagegen oft eine Reinigung oder ein neuer Anstrich.


Wie oft sollte eine Fassade gestrichen werden?

Als grober Richtwert gilt etwa alle zehn bis fünfzehn Jahre, je nach Lage, Wetterseite und gewählter Farbe. Eine sonnige, gut abtrocknende Wand hält länger als eine schattige Nordseite. Sobald die Farbe abkreidet oder verblasst, ist ein Anstrich fällig.


Muss ich bei einer Fassadensanierung dämmen?

Nur, wenn Sie mehr als zehn Prozent der Außenwand sanieren. Dann greift nach dem Gebäudeenergiegesetz die Pflicht, die energetischen Mindestanforderungen einzuhalten, also in der Regel zu dämmen. Bei kleineren Ausbesserungen besteht diese Pflicht nicht. Es gibt zudem Ausnahmen, die im Einzelfall zu prüfen sind.


Reicht ein neuer Anstrich oder muss die Fassade saniert werden?

Das hängt vom Zustand ab. Ist der Putz fest und die Fassade nur verblasst oder verschmutzt, genügt meist Reinigen und Streichen. Liegt der Putz hohl, platzt er ab oder ist Feuchtigkeit im Spiel, ist eine Sanierung nötig. Eine Begutachtung vor Ort gibt Klarheit.


Was passiert, wenn ich die Sanierung hinauszögere?

Schäden an der Fassade werden mit der Zeit größer, nicht kleiner. Dringt Wasser ein, durchnässt es Putz und Wand, friert im Winter und sprengt die Fläche weiter auf. Aus einer kleinen Reparatur wird so eine teure Sanierung, im schlimmsten Fall mit Feuchteschäden und Schimmel im Inneren.

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