

Gerüstbau für sichere Fassadenarbeit
Ohne ein sicheres Gerüst gelingt keine saubere Fassade
Jede Arbeit an der Fassade steht und fällt mit dem Gerüst darunter. Wer streichen, verputzen oder dämmen will, braucht eine Standfläche, die sicher trägt, an jeder Stelle erreichbar ist und das Haus sauber umschließt. Wackelt das Gerüst, fehlt eine Lage oder sitzt es zu weit von der Wand entfernt, leidet beides: die Sicherheit der Leute und die Qualität der Arbeit. Wir von Weigand sind Maler- und Gerüstbau Fachbetrieb in einem und stellen unsere Fassadengerüste selbst, von der ersten Stütze bis zum letzten Bordbrett.
Von unserem Standort in Oberasbach aus errichten wir jedes Jahr eine große Menge Gerüst, für eigene Fassadenprojekte ebenso wie für andere Betriebe. Ob enges Reihenhaus in der Wohnstraße oder mehrgeschossiges Mehrfamilienhaus, wir bauen das Gerüst passend zum Objekt, in Oberasbach und im Umkreis von Zirndorf, Fürth, Nürnberg und Erlangen.
Was unser Gerüst leisten muss
Ein Fassadengerüst ist mehr als ein paar Stangen an der Wand. Es muss zur Wand passen, zur Arbeit und zur Last, die darauf kommt.
Standsicher und passgenau ans Haus
Ein gutes Gerüst beginnt am Boden. Wir stellen es auf tragfähigem Untergrund auf, gleichen Unebenheiten aus und verankern es sicher in der Fassade, damit es auch bei Wind und Belastung fest steht. Erker, Balkone und Vorsprünge arbeiten wir mit ein, sodass die Fläche durchgehend und nah an der Wand erreichbar bleibt.
Die richtige Breite und Lastklasse für die Arbeit
Nicht jede Arbeit braucht dasselbe Gerüst. Für reine Malerarbeiten genügt eine schmalere, leichtere Ausführung, für Putz- und Dämmarbeiten muss das Gerüst breiter und höher belastbar sein, weil Material und Werkzeug darauf abgestellt werden. Wir wählen Breite und Lastklasse passend zu dem, was an der Fassade gemacht wird, statt überall das Gleiche aufzubauen.
Sichere Zugänge und durchgehender Seitenschutz
Sicherheit zeigt sich im Detail. Jede Arbeitsebene bekommt einen vollständigen Seitenschutz aus Geländer, Zwischenholm und Bordbrett, und der Aufstieg erfolgt über sichere Zugänge statt über wacklige Leitern. So können die Leute oben konzentriert arbeiten, ohne ständig auf den nächsten Schritt achten zu müssen.
So läuft der Gerüstbau ab, vom Aufmaß bis zum Abbau
Am Anfang steht der Blick aufs Objekt. Wir messen die Fassade auf, erfassen Höhen, Vorsprünge und Hindernisse und planen, wie das Gerüst stehen muss. Daraus ergeben sich Aufbau, Verankerung und die nötige Ausführung.
Beim Aufbau folgen wir der Aufbau- und Verwendungsanleitung des Systems, bei Bedarf ergänzt durch eine Statik. Steht das Gerüst, wird es geprüft und freigegeben, bevor jemand darauf arbeitet. Während der gesamten Standzeit bleibt es in dem Zustand, in dem wir es übergeben haben. Ist die Fassade fertig, bauen wir es wieder ab und nehmen alles mit, sodass die Baustelle sauber zurückbleibt. Weil Gerüst und Fassadenarbeiten bei uns aus einer Hand kommen, greifen die Termine ineinander, ohne Wartezeiten zwischen fremden Firmen.
Sicherheit nach Norm, nicht nach Gefühl
Gerüstbau ist klar geregelt, und daran halten wir uns. Unsere Fassadengerüste errichten wir nach den geltenden Normen für Arbeits- und Fassadengerüste und nach den Technischen Regeln für Betriebssicherheit. Nach der Fertigstellung prüft eine dazu befähigte Person das Gerüst und gibt es frei. Am Zugang bringen wir die vorgeschriebene Kennzeichnung an, mit Angaben zum Ersteller, zur Last- und Breitenklasse und zum Datum der Prüfung.
Nach Sturm oder längerer Nichtnutzung wird vor der weiteren Verwendung erneut geprüft, denn ein Gerüst, das gestern sicher war, muss es heute nicht mehr sein. Als Meisterbetrieb seit 2009 bauen wir mit eigenem, eingespieltem Team und eigenem Material. Sie haben einen festen Ansprechpartner und müssen nicht zwischen Gerüstbauer und Handwerker vermitteln.
Gerüst für Ihr Fassadenprojekt anfragen
Ob für eigene Arbeiten oder als reine Gerüststellung, wir bauen sicher, passgenau und termingerecht. Melden Sie sich, wir schauen uns Ihr Objekt an und planen das passende Gerüst.
Telefon: 0911 65 65 82 78
E-Mail: info@weigand-bau.com

Häufige Fragen zum Fassadengerüst für Anstrich, Putz und WDVS
Welche Lastklasse braucht ein Gerüst für Fassadenarbeiten?
Für Anstrich und Reinigung reicht meist Lastklasse 2 mit 150 Kilogramm pro Quadratmeter. Sobald Putzsäcke, Dämmplatten oder Stuckelemente auf dem Belag lagern, planen wir Lastklasse 3 mit 200 Kilogramm pro Quadratmeter. Die Einstufung legen wir vor dem Aufbau nach DIN EN 12811 fest, weil davon auch Belagbreite und Verankerung abhängen.
Wie weit steht das Gerüst von der Fassade entfernt?
Der Belag darf höchstens 30 Zentimeter von der Wand entfernt sein, sonst braucht es einen innenliegenden Seitenschutz. Bei einer Dämmung rechnen wir die Plattenstärke von Anfang an ein und setzen innen Konsolen an. So stimmt der Abstand auch dann noch, wenn die Dämmung bereits verklebt ist.
Was passiert mit den Ankerlöchern in der Fassade?
Ohne Verankerung steht kein Fassadengerüst sicher. Die Anker setzen wir in tragfähigen Untergrund und legen die Punkte so, dass sie beim Rückbau Lage für Lage verschlossen werden können. Weil Gerüst und Fassadenarbeit aus einem Betrieb kommen, bleibt kein Loch offen, für das sich am Ende niemand zuständig fühlt.
Wie lange darf das Gerüst stehen?
Im Angebot steht eine feste Standzeit, die zum Arbeitsumfang passt. Manchmal dauert die Fassade länger, etwa weil Putz unter fünf Grad nicht verarbeitet werden darf. Dann wird jede weitere Woche nach dem vereinbarten Satz berechnet. Da wir Gerüst und Ausführung selbst takten, bleibt die Standzeit in der Regel knapp.
Brauche ich eine Genehmigung, wenn das Gerüst auf dem Gehweg steht?
Belegt das Gerüst öffentlichen Grund, ist eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt oder Gemeinde nötig. Wird dabei der Verkehr eingeschränkt, kommt eine verkehrsrechtliche Anordnung dazu. Steht das Gerüst vollständig auf dem eigenen Grundstück, entfällt beides. Beim Aufmaß klären wir, welcher Fall vorliegt und wie viel Vorlauf die Behörde braucht.
