top of page

Treppentürme für Industrieanlagen und Hallen

Zugang zur Anlage, ohne den Betrieb aufzuhalten


In einer Produktionshalle ist das Gerüst selten das Einzige, was sich bewegt. Stapler fahren die Gassen entlang, Schichten wechseln, und der Wartungstrupp braucht einen festen Weg zur Kranbahn, zum Dach oder zur Rohrbrücke. Ein Treppenturm muss sich in einen Betrieb einfügen, der weiterläuft.


Für einen einzelnen Kontrollgang reicht eine Steigleiter. Bei einer Revision über mehrere Tage sieht das anders aus. Werkzeugkisten, Ersatzteile und Messgeräte wollen nach oben, Leute begegnen sich auf dem Weg, und im Ernstfall muss jemand verletzt nach unten gebracht werden. Genau dafür ist ein Treppenturm mit Podesten gebaut.


Wir planen Treppentürme für Industrieanlagen, Lagerhallen und technische Bauwerke von Oberasbach aus, vom Hafengebiet in Nürnberg bis zu den Gewerbegebieten in Fürth, Schwabach und Herzogenaurach. Den Standort legen wir gemeinsam mit Ihrer Haustechnik oder Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit fest, bevor das erste Bauteil angeliefert wird.

Wo Treppentürme in Industrie und Halle gebraucht werden


Bühnen, Kranbahnen und Technikzentralen


Wartungsbühnen, Kranbahnträger und Lüftungszentralen unter dem Hallendach sind oft nur über feste Steigleitern erreichbar. Für eine mehrwöchige Instandsetzung ist das zu wenig. Ein freistehender Treppenturm schafft für diese Zeit einen Weg, auf dem zwei Leute mit Material aneinander vorbeikommen.


Hallendächer und Lichtbänder


Bei Arbeiten am Flachdach oder an Lichtbändern führen wir den Turm außen an der Fassade bis zur Attika. Handwerker gelangen so aufs Dach, ohne durch den Produktionsbereich zu laufen, und die Halle bleibt für Fremde geschlossen. Den Seitenschutz an der Dachkante planen wir gleich mit, damit der Ausstieg oben nicht zur ungesicherten Stelle wird.


Rohrbrücken, Silos und Behälter


An verfahrenstechnischen Anlagen ist der Platz zwischen Leitungen, Stahlbau und Fundamenten knapp. Hier setzen wir Treppentürme aus Modulgerüst ein, deren Felder sich um Hindernisse herumführen lassen. Angeschlossen wird an die Gerüstkonstruktion oder an tragfähigen Stahlbau, nie an Rohrleitungen oder Behälterwände, die für solche Kräfte nicht bemessen sind.


Lasten, die nicht über Stufen gehören


Ein Treppenturm trägt Personen und das, was sie in der Hand halten. Paletten, Dämmplatten oder Stahlteile gehören nicht auf die Stufen. Für solche Lasten kombinieren wir den Turm mit einem Materialaufzug oder einer eigens bemessenen Lastenbühne. Welche Aufzüge dafür infrage kommen, steht bei den Treppentürmen und Gerüstaufzügen.


Ersatzweg während eines Umbaus


Wird eine Hallentreppe erneuert oder ein Gebäudeteil umgebaut, fällt ein baulicher Weg manchmal für Wochen weg. Ein Gerüsttreppenturm kann diese Lücke überbrücken. Ob er dabei auch als Rettungsweg gilt, legt Ihr Brandschutzkonzept fest, nicht der Gerüstbauer. Wir liefern die Aufbauunterlagen, die Brandschutzplaner und Behörden für diese Entscheidung brauchen.

Aufbau im laufenden Betrieb


Bevor wir in einer Halle aufbauen, klären wir die Punkte, an denen es sonst hakt. Welche Verkehrswege müssen frei bleiben? Wann darf Material über das Werksgelände gefahren werden? Welche Bereiche sind gesperrt oder nur mit Erlaubnisschein zugänglich? Arbeiten mehrere Firmen gleichzeitig auf dem Gelände, verlangt das Arbeitsschutzgesetz, dass sich die Arbeitgeber abstimmen. Bei uns läuft diese Abstimmung über einen festen Ansprechpartner.


Den Aufbau legen wir, wo es geht, in Randzeiten, auf Wochenenden oder in geplante Stillstände. Fahren Stapler in der Nähe, sichern wir den Fußbereich des Turms mit Abschrankungen oder Anprallschutz. In Bereichen mit Explosionsschutz, Hygiene- oder Reinraumauflagen gelten die Vorgaben des Betreibers, die wir vorab schriftlich einholen.


Steht der Turm außen an der Hallenfassade, wirken Windlasten, die ein Turm im Inneren nicht abbekommt. Verankerung und Ballast bemessen wir deshalb für den konkreten Standort. Bleibt der Turm über den Winter, halten wir vorher schriftlich fest, wer Stufen und Podeste räumt und streut.


Regelwerk, Verantwortung und Freigabe


Nach der TRBS 2121 Teil 1 sollen Beschäftigte Gerüstlagen während der Nutzung über Treppen, Aufzüge oder Transportbühnen erreichen, sobald die Aufstiegshöhe fünf Meter übersteigt. Zugänge sind mindestens alle 50 Meter vorzusehen. An einer langen Hallenfassade kommen deshalb schnell zwei oder drei Türme zusammen. Innenliegende Leitergänge bleiben für den Auf- und Abbau zulässig.


Für den sicheren Zugang während der Nutzung ist der Arbeitgeber verantwortlich, dessen Leute das Gerüst betreten. Deshalb gehört der Treppenturm schon in die Ausschreibung. Er ist eine eigene Leistung und steckt nicht im Quadratmeterpreis des Gerüsts. Nach dem Aufbau prüfen wir die Konstruktion, dokumentieren das Ergebnis und kennzeichnen den Turm am Antritt.

Treppenturm für Ihre Anlage anfragen


Schicken Sie uns die Zugangshöhe, einen Lageplan oder ein paar Fotos und den geplanten Zeitraum. Wir sehen uns den Standort vor Ort an und stimmen Anlieferung und Aufbauzeiten mit Ihrem Betrieb ab. Im Angebot stehen Treppenturm, Standzeit und Anprallschutz als getrennte Positionen.


Telefon: 0911 65 65 82 78

E-Mail: info@weigand-bau.com


Firma Weigand, St.-Lorenz-Str. 154, 90522 Oberasbach. Für flächige Arbeiten unter dem Hallendach gibt es zusätzlich Raumgerüste für Industriehallen, die gesamte Planung beschreibt der Gerüstbau für Industrieanlagen.

Häufige Fragen zu Treppentürmen in der Industrie


Kann ein Treppenturm in einer Halle ohne Verankerung stehen?


Das hängt von Höhe und Gerüstsystem ab. Niedrige Türme können frei stehen, wenn die Aufbau- und Verwendungsanleitung des Herstellers das mit der gewählten Grundfläche und Aussteifung zulässt. Höhere Türme brauchen Verankerung oder Ballast. In Hallen verankern wir an tragfähigem Stahlbau oder Beton, nie an Regalanlagen, Leitungen oder Blechverkleidungen.


Wie viel Hallenboden braucht ein Treppenturm?


Die Treppe wird vor einem Gerüstfeld von 2,57 oder 3,07 Metern Länge montiert. Dazu kommen Platz für den Antritt und ein Sicherheitsabstand zu Fahrwegen. Den genauen Flächenbedarf legen wir beim Termin vor Ort fest, weil Stützen, Rinnen und Maschinenfundamente die Lage oft vorgeben.


Darf der Treppenturm als Fluchtweg dienen?


Nur wenn das im Brandschutz- oder Rettungskonzept so festgelegt ist. Ein Gerüsttreppenturm ersetzt einen baulichen Rettungsweg nicht automatisch. Wir stellen die Unterlagen bereit, auf deren Grundlage Ihr Brandschutzplaner und gegebenenfalls die Behörden entscheiden.


Wer darf den Turm benutzen?


Nach unserer Freigabe alle Gewerke auf der Baustelle. Die Sichtkontrolle vor Arbeitsbeginn liegt beim jeweiligen Nutzer. Umbauten, etwa weil ein Podest versetzt werden soll, übernehmen ausschließlich wir.


Lohnt sich ein Treppenturm für eine kurze Revision?


Oft ja. Bei wenigen Tagen Stillstand zählt jede Stunde, und über einen Leitergang lassen sich weder Werkzeug zügig transportieren noch eine verletzte Person sicher bergen. Die Kosten richten sich nach Höhe, Aufbauform und Standzeit und stehen als eigene Position im Angebot.

bottom of page