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Decke streichen und Deckengestaltung in Oberasbach

Die Fläche, die auffällt, sobald etwas nicht stimmt

Solange eine Decke gleichmäßig weiß ist, nimmt sie niemand wahr. Ein gelber Rand über der Küchenzeile, ein Wasserfleck vom undichten Anschluss im Bad oder die Streifen einer nachlässig gerollten Fläche fallen dagegen sofort auf, weil das Auge an der Decke keine Möbel und keine Struktur zum Ausweichen hat.

Wir streichen Decken in Wohnungen, Häusern, Praxen und Treppenhäusern in Oberasbach, Zirndorf, Stein, Fürth und Nürnberg, einzeln oder zusammen mit den Wänden.

Was über Ihnen hängt

In den meisten Wohnungen liegt eine Betondecke mit dünnem Putz oder direkt gespachtelter Oberfläche. Hier zeichnen sich häufig Schalungsstöße ab, dazu Ausbesserungen von Elektroarbeiten. Beides lässt sich spachteln und schleifen, bevor gestrichen wird.

Abgehängte Decken aus Gipskarton haben eine andere Baustelle: die Fugen. Wenn Platten arbeiten oder die Unterkonstruktion zu weich sitzt, reißt es an den Stößen wieder auf, egal wie sauber gespachtelt wurde. Bei alten Konstruktionen sehen wir uns deshalb an, wie stabil die Decke wirklich ist, bevor wir Aufwand in die Oberfläche stecken. Wo neu gebaut oder umgebaut wird, stimmen wir Platten, Anschlüsse und Spachtelstufe im Trockenbau gleich mit ab.

Dann gibt es die Fälle, die mehr als Farbe brauchen. Nikotin, Ruß und alte Wasserflecken schlagen durch jede normale Deckenfarbe durch, teilweise erst Wochen später. Solche Flächen bekommen eine isolierende Sperrgrundierung, bevor überhaupt an den Endanstrich zu denken ist. Bei Wasserflecken klären wir vorher, ob die Ursache behoben ist. Über eine noch feuchte Stelle zu streichen bringt den Fleck in vier Wochen zurück.

Styroporplatten aus den siebziger Jahren, wie sie in vielen Küchen und Fluren kleben, überstreichen wir nicht. Die kommen herunter, danach wird der Untergrund hergerichtet. Holzdecken und Paneele lassen sich lackieren oder lasieren, brauchen aber Anschliff und einen passenden Vorlack, sonst zeichnen sich Harzstellen ab.

Gestaltung über Kopf

 

Weiß ist nicht die einzige Option

 

Eine leicht abgetönte Decke wirkt in hohen Altbauräumen ruhiger als reines Weiß, weil der Kontrast zur Wand weicher wird. In niedrigen Räumen gilt das Umgekehrte: Ein heller Deckenton lässt den Raum höher wirken als die Wandfläche. Wer eine Decke bewusst dunkler absetzt, sollte das nur in Räumen tun, die genug Licht haben, sonst drückt die Fläche. Wir legen bei farbigen Decken eine Musterfläche an, denn ein Ton, der an der Wand angenehm ist, wirkt über Kopf oft deutlich kräftiger.

 

Abgehängte Decken und Licht

 

Sobald eine Lichtvoute oder ein Spot flach an der Fläche entlangstrahlt, wird die Decke zur Prüffläche. Für solche Situationen spachteln wir in einer höheren Qualitätsstufe und streichen stumpfmatt, weil jeder Glanzgrad Unebenheiten sichtbar macht. Sinnvoll ist, den Abstand der Leuchten zur Fläche vor der Ausführung zu prüfen. Ein paar Zentimeter mehr Abstand ersparen oft einen ganzen Arbeitsgang.

 

Stuck, Zierprofile und Holz

 

Alte Stuckprofile und Rosetten werden nicht einfach mitgerollt. Zugesetzte Kanten legen wir frei, fehlende Stücke ergänzen wir, und gestrichen wird mit dünnen Aufträgen, damit die Zeichnung scharf bleibt. Neue Zierprofile lassen sich nachträglich anbringen, wenn ein Raum Struktur bekommen soll. Bei Holzdecken entscheiden Sie zwischen deckend lackiert, weiß lasiert mit sichtbarer Maserung oder klar geölt.

Ausführung und was dabei schiefgehen kann

 

Deckenflächen werden zusammenhängend in einem Zug gearbeitet, nass in nass, ohne mitten in der Fläche aufzuhören. Wird eine Bahn erst am nächsten Tag angeschlossen, bleibt der Ansatz sichtbar, besonders bei Seitenlicht. Größere Flächen spritzen wir und rollen anschließend nach, kleinere Räume werden gerollt. Zwei Aufträge sind der Normalfall, bei Flecken oder Farbwechseln mehr.

 

Wir setzen matte Deckenfarben mit hohem Weißgrad und guter Deckkraft ein, die im Auftrag nicht spritzen. Der Anschluss zur Wand wird sauber geschnitten, bei kritischen Kanten mit einer Trennfuge oder einer Acrylfuge gearbeitet, damit später keine feinen Risse an der Ecke aufreißen.

 

In bewohnten Räumen ist das Abdecken die halbe Arbeit. Möbel werden zusammengerückt und komplett abgehängt, Böden bekommen Vlies, Lampen werden abgenommen und Deckenauslässe gesichert. Am Ende hängen wir Leuchten wieder an, sofern keine Elektroarbeiten nötig sind. Neuverlegungen und Anschlüsse bleiben beim Elektriker.

Termin vereinbaren

 

Sagen Sie uns, welche Räume anstehen und was an den Decken sichtbar ist. Wir sehen uns die Flächen an und legen ein Angebot mit getrennten Positionen für Vorarbeiten und Anstrich vor.


Telefon: 0911 65 65 82 78

E-Mail: info@weigand-bau.com

Häufige Fragen zur Decke

 

Reicht ein Anstrich oder braucht es zwei?

 

Bei gleichbleibendem Farbton und intakter Fläche reicht manchmal ein Auftrag. Standard sind zwei, weil sich erst dann eine wirklich gleichmäßige Fläche ergibt. Nach einer Grundierung oder bei Fleckenisolierung immer zwei.

 

Bekommt man Wasserflecken wieder weg?

 

Ja, mit einer isolierenden Grundierung auf der trockenen Stelle. Vorher muss die Ursache behoben sein, sonst kommt der Rand zurück. Bei größeren Schäden erneuern wir den betroffenen Deckenbereich.

 

Lässt sich Raufaser an der Decke überstreichen?

 

In der Regel ja, solange sie fest sitzt und nicht bereits mehrfach dick überstrichen wurde. Löst sie sich an den Nähten, nehmen wir sie ab und bereiten die Fläche neu vor.

 

Wie lange dauert eine Zimmerdecke?

 

Ein normales Zimmer ist inklusive Abdecken und zwei Anstrichen meist an einem Tag fertig. Vorarbeiten wie Spachteln oder das Entfernen alter Platten verlängern das entsprechend.

 

Kann die Decke gestrichen werden, ohne die Wände mitzumachen?

 

Ja. Der Anschluss wird sauber geschnitten, sodass an der Wand keine Spuren bleiben. Wenn die Wände deutlich nachgedunkelt sind, wirkt die frische Decke danach allerdings kräftiger im Kontrast.

 

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