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Fassadenanstrich in Oberasbach: Fassade streichen vom Meisterbetrieb

Frische Farbe auf einer Fassade, die noch trägt

Der Putz ist in Ordnung, nichts bröckelt, nur die Farbe ist müde. Auf der Wetterseite ausgewaschen, im Norden grünlich, entlang der Rothenburger Straße grau vom Verkehr. Dann reicht ein neuer Anstrich, und die Fassade muss nicht aufgerissen werden.

Wir streichen Fassaden in Oberasbach, Zirndorf, Stein, Fürth und im Umland: Einfamilien- und Doppelhäuser aus den sechziger Jahren ebenso wie die Siedlungsbauten der Neunziger, deren Beschichtung inzwischen kreidet.

Anders liegt der Fall, wenn es beim Klopfen hohl klingt, Risse durch den Putz laufen oder Feuchtigkeit hinter die Oberfläche gezogen ist. Dann gehört das Thema zur Fassadensanierung. Was bei Ihrem Haus ansteht, klären wir bei der Besichtigung. Ein Anstrich über einen schadhaften Untergrund hält keine drei Winter.

Gerüst und Anstrich kommen von derselben Kolonne

Die Firma Weigand ist Meisterbetrieb seit 2009 und baut das Gerüst selbst, mit eigenen Leuten und eigenem Material. Für Sie heißt das ein Auftrag statt zwei, ein Termin statt zweier Kalender und keine Standzeiten, die auflaufen, während der Maler noch auf Wetter wartet.

Praktisch heißt das: Wir kommen zur Besichtigung, messen auf, prüfen die Zugänge und schreiben ein Angebot mit getrennten Positionen für Gerüst, Vorarbeiten, Grundierung und Anstrich. Sie sehen also, was jeder Teil kostet. Dann stellt unsere Kolonne das Gerüst, die Fläche wird gereinigt, alles Angrenzende abgedeckt, der Aufbau kommt auf die Wand, und dieselben Leute bauen am Schluss wieder ab. Ein Ansprechpartner von der ersten Mail bis zum letzten Rohr auf dem Lkw.

Die Gerüste planen und montieren wir nach DIN EN 12811 und den Technischen Regeln für Betriebssicherheit. Vor der Freigabe wird geprüft und gekennzeichnet, Beläge, Verankerungen und Aufstiege inklusive. Steht ein Reihenhaus an der Grenze, klären wir das Betreten des Nachbargrundstücks über das Hammerschlags- und Leiterrecht nach Artikel 46b AGBGB rechtzeitig, nicht am Morgen der Montage.

Was vor dem ersten Rollenzug geklärt wird

 

Der Untergrund entscheidet, nicht der Farbeimer

 

Wir prüfen die Fläche, bevor irgendetwas bestellt wird. Mit der Hand über den Putz: bleibt weißes Mehl an der Innenfläche, kreidet der Altanstrich und braucht ein Fixativ oder eine Grundierung. Klebeband auf eine angeritzte Stelle und scharf abziehen zeigt, ob die alte Beschichtung noch trägt. Ein Spritzer Wasser verrät, wie stark der Putz saugt oder ob die Fläche das Wasser abperlen lässt, was bei alten Kunstharzanstrichen häufig vorkommt und die Auswahl deutlich einschränkt.

 

Dazu kommt die Frage, was überhaupt drauf ist. Mineralputz, Silikonharzputz, ein Kunstharzputz aus den Achtzigern, eine bereits gedämmte Fläche: jedes davon verträgt etwas anderes. Wir halten fest, was wir vorfinden, und Sie bekommen die Einschätzung schriftlich, nicht als Bauchgefühl am Telefon.

 

Silikat, Silikonharz oder Dispersion

 

Silikatfarbe verkieselt mit mineralischem Untergrund, bleibt sehr diffusionsoffen und hält den Farbton auch bei starker Sonne. Sie will allerdings einen wirklich mineralischen, ungestrichenen oder rein mineralisch beschichteten Untergrund, und rundherum muss sauber abgeklebt werden, weil Glas, Klinker und Naturstein sonst Schaden nehmen. Silikonharzfarbe ist der Allrounder auf den meisten Bestandsfassaden im Raum Fürth: wasserabweisend, trotzdem atmungsaktiv, unempfindlich gegen Schlagregen. Reine Dispersion setzen wir dort ein, wo kräftige oder sehr gesättigte Farbtöne gefragt sind und der Untergrund es zulässt.

 

Diese Auswahl treffen wir am Objekt, nicht nach Preisliste. Was auf einem freistehenden Haus in Rehdorf richtig ist, passt nicht zwangsläufig an eine verschattete Nordwand in Unterasbach, wo Algen und Moos das eigentliche Thema sind.

 

Farbton, Hellbezugswert und die Nachbarschaft

 

Beim Farbton geht es nicht nur um Geschmack. Auf gedämmten Fassaden führen sehr dunkle Töne zu starker Aufheizung und damit zu Spannungen in der Beschichtung, deshalb achten wir dort auf einen ausreichend hohen Hellbezugswert. Wir legen Musterflächen an der Wand an, nicht nur Karten auf den Küchentisch, weil dieselbe Nummer bei Morgenlicht am Asbachgrund völlig anders wirkt als nachmittags. Wo ein Bebauungsplan das Erscheinungsbild regelt, prüfen wir das vorher mit Ihnen ab. Bei Doppelhaushälften klären wir früh, ob die Nachbarseite mitzieht, sonst steht am Ende eine halbe Fassade in neuem Ton neben einer alten.


Wetter, Schichtaufbau und Haltbarkeit

 

Ein Fassadenanstrich ist Saisonarbeit. Untergrund und Luft sollten dauerhaft über fünf Grad Celsius liegen, mit steigender Tendenz und ohne Nachtfrost. Pralle Mittagssonne ist genauso ungünstig, weil die Farbe zu schnell anzieht und Ansätze sichtbar bleiben. Deshalb arbeiten wir uns um das Haus herum der Sonne hinterher und ziehen zusammenhängende Flächen nass in nass durch, ohne mitten in der Wand aufzuhören.

 

Der Aufbau folgt dem, was der Untergrund verlangt und der Hersteller vorgibt: Reinigung, bei Bewuchs eine Behandlung gegen Algen, dann Grundierung, Zwischenanstrich und Schlussanstrich. Zwei Deckanstriche sind bei Farbtonwechseln die Regel, nicht die Ausnahme. Ausgeführt wird nach ATV DIN 18363, festgehalten werden Untergrundbefund, Material, Chargen und Wetterlage. So lässt sich auch in zehn Jahren noch nachvollziehen, was an Ihrer Wand steht.

 

Nicht alles gehört in unsere Hand. Statische Fragen gehören zum Statiker, energetische Bewertungen und Förderthemen zum Energieeffizienz-Experten, Dach, Fenster und Spengler zu den jeweiligen Fachbetrieben. Fassade, Putz, Beschichtung und Gerüst liegen bei uns.

 

Fassade streichen lassen: Jetzt Besichtigung vereinbaren

 

Sagen Sie uns kurz, um welches Objekt es geht, dann kommen wir vorbei, prüfen den Untergrund und legen ein Angebot mit klaren Positionen vor.. Sie erreichen die Firma Weigand in Oberasbach, mitten im Raum Nürnberg. Wir streichen Fassaden in Oberasbach, Unterasbach, Rehdorf, Zirndorf, Stein, Fürth, Nürnberg, Cadolzburg und Schwabach.


Telefon: 0911 65 65 82 78

E-Mail: info@weigand-bau.com

Häufige Fragen zum Fassadenanstrich in Oberasbach

 

Wie lange hält ein Fassadenanstrich?

 

Bei fachgerechtem Aufbau und passendem System sind zwölf bis zwanzig Jahre realistisch. Wetterseiten und stark verschattete Nordwände verlangen früher wieder Aufmerksamkeit als geschützte Flächen.

 

Muss die ganze Fassade gestrichen werden oder reicht eine Seite?

 

Technisch reicht oft eine Seite, optisch selten. Ein einzeln gestrichener Giebel setzt sich sichtbar vom Rest ab, weil der Altanstrich nachgedunkelt oder ausgeblichen ist. Wir zeigen Ihnen an der Musterfläche, wie groß der Unterschied ausfällt.

 

Wie lange steht das Gerüst am Haus?

 

Bei einem Einfamilienhaus meist ein bis zwei Wochen, abhängig von Fläche, Vorarbeiten und Wetter. Weil Gerüst und Anstrich bei uns aus einer Hand laufen, steht es nicht länger als nötig.

 

Was passiert, wenn sich beim Reinigen doch Schäden zeigen?

 

Dann halten wir an und melden uns, bevor weitergearbeitet wird. Sie bekommen Fotos und einen Nachtrag für die Instandsetzung. Verdeckte Risse oder Hohllagen behandeln wir als Fassadensanierung und nicht als Anstrich.

 

Kann im Herbst noch gestrichen werden?

 

Solange die Temperaturen stimmen und die Fläche trocken bleibt, ja. Späte Termine planen wir eng mit dem Wetterbericht, notfalls verschieben wir lieber um eine Woche, statt bei Nebel zu beschichten.

 

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