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Rahmengerüste und Fassadengerüste

Was ein Fassadengerüst von anderen Gerüsten unterscheidet

Ein Fassadengerüst ist ein längenorientiertes Standgerüst. Es steht unmittelbar auf dem Boden, läuft an der Wand entlang und wird in die Fassade verankert. Geregelt ist es in der DIN EN 12810, die die vorgefertigten Bauteile und den Tragfähigkeitsnachweis festlegt, während die DIN EN 12811 die Leistungsanforderungen und Lastklassen beisteuert. Das Rahmengerüst ist dabei keine eigene Gerüstgattung, sondern die Bauart, mit der ein Fassadengerüst am häufigsten ausgeführt wird. Fest verschweißte Vertikalrahmen geben die Geometrie vor, Riegel, Beläge und Geländer ergänzen sie. Diese feste Logik ist der Grund, warum ein Rahmengerüst an einer geraden Wand schnell steht und stabil bleibt.

Rahmengerüste für Fassaden in Oberasbach und Umgebung

Für die meisten Fassadenprojekte im Wohnungsbau ist das Rahmengerüst die naheliegende Lösung. Wir stellen es passend zur Gebäudehöhe, zur geplanten Arbeit und zur nötigen Belagbreite.

Einrüstung von Ein- und Mehrfamilienhäusern

Bei einem freistehenden Haus in Stein oder einer Häuserzeile in Langenzenn rüsten wir die Fassade umlaufend ein und wählen die Lastklasse nach den Arbeiten, die anstehen. Für reine Maler- und Anstricharbeiten reicht eine schlanke Ausführung, für Putz und Dämmung planen wir breitere Lagen mit Platz für Material. Die DIN EN 12810 deckt dabei Standhöhen bis 24 Meter ab, was für den klassischen Wohnbau in der Region nahezu jeden Fall abdeckt.

Konsolen, Aufstockungen und Höhenversprünge

Kaum eine Fassade ist über die ganze Länge gleich. Dachüberstände, Erker, Anbauten und unterschiedliche Geländehöhen verlangen Anpassungen. Im Rahmengerüst lösen wir das mit Konsolen, die die Arbeitsfläche nach außen erweitern, mit Aufstockungen über Vorsprünge hinweg und mit ausgleichenden Bauteilen am Hang. So bleibt die Arbeitsebene durchgehend nutzbar, auch dort, wo das Gebäude aus der Reihe springt.

Bekleidung, Schutznetze und Witterungsschutz

Wo an belebten Straßen oder über Gehwegen gearbeitet wird, kommt mehr als das nackte Gerüst zum Einsatz. Wir versehen Fassadengerüste bei Bedarf mit Planen und Staubschutznetzen, die Schmutz und Materialteile zurückhalten und zugleich vor Witterung schützen. Gerade bei einer Putz- oder Dämmsanierung in dicht bebauten Lagen ist das ein spürbarer Unterschied für Nachbarn und Passanten.

Wie lange ein Fassadengerüst steht und was es in dieser Zeit leisten muss

Ein Fassadengerüst ist selten nur für ein Gewerk da. Häufig folgt auf die Putzinstandsetzung der Anstrich, manchmal kommt eine Dämmung dazu, gelegentlich werden parallel Fenster oder Dachränder bearbeitet. Wir planen die Einrüstung deshalb für die gesamte Bauphase und nicht nur für den ersten Arbeitsschritt. Belagbreite, Zugänge und Lastreserven werden so gewählt, dass über Wochen mehrere Gewerke nacheinander darauf arbeiten können, ohne dass umgebaut werden muss. Wird das Gerüst länger benötigt, regeln wir die Gebrauchsüberlassung klar und transparent, damit Kosten und Standzeit von Beginn an feststehen. Während dieser Zeit bleibt die Konstruktion in unserer Verantwortung.

Verankerung, Bemessung und Prüfung nach DIN EN 12810

Die Standsicherheit eines Fassadengerüstes hängt entscheidend an der Verankerung. Die Anker müssen in die tragende Konstruktion der Fassade greifen, nicht nur in eine Putzschicht oder eine nicht tragfähige Bekleidung. Genau das wird vor Ort geprüft, bei Bedarf durch Probebelastung, und in einem Verankerungsprotokoll festgehalten. Wir stimmen das Verankerungsraster auf Untergrund, Höhe und Windlasten ab und verwenden geprüfte, zueinander passende Systembauteile. Bewegt sich die Konstruktion innerhalb der Regelausführung, gelten der Standsicherheitsnachweis und die Aufbau- und Verwendungsanleitung des Herstellers. Weicht sie davon ab, etwa wegen eines auskragenden Vorbaus, weisen wir die Standsicherheit gesondert nach, wie es die Betriebssicherheitsverordnung verlangt. Nach der Fertigstellung prüfen wir das Gerüst, geben es frei und kennzeichnen es, sodass jeder auf der Baustelle weiß, wofür es zugelassen ist.

Fassade einrüsten lassen

 

Sie planen einen Anstrich, eine Putzsanierung oder eine Dämmung und brauchen ein sicheres Fassadengerüst dazu? Wir sehen uns das Gebäude an, legen Höhe, Lastklasse und Verankerung fest und erstellen ein transparentes Angebot für Einrüstung und Arbeiten aus einer Hand.

Telefon: 0911 65 65 82 78

E-Mail: info@weigand-bau.com

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Häufige Fragen zu Rahmen- und Fassadengerüsten in Oberasbach

Ist ein Rahmengerüst dasselbe wie ein Fassadengerüst?

Nicht ganz. Fassadengerüst beschreibt den Einsatz, also ein längenorientiertes Gerüst vor einer Wand. Rahmengerüst beschreibt die Bauart. Die meisten Fassadengerüste werden als Rahmengerüst gestellt, müssen es aber nicht zwingend sein.

Bis zu welcher Höhe lässt sich ein Fassadengerüst stellen?

Die DIN EN 12810 deckt verankerte Fassadengerüste bis 24 Meter Höhe ab. Das reicht für nahezu alle Wohn- und Gewerbegebäude in der Region. Höhere oder besondere Bauwerke erfordern eine gesonderte Bemessung.

Warum wird das Gerüst in die Fassade verankert?

Die Verankerung gibt dem Gerüst seinen Halt gegen Wind und Lasten. Wichtig ist, dass die Anker in den tragfähigen Untergrund reichen. Bei Putz oder Dämmung wird das vorab geprüft und dokumentiert.

Übernimmt Weigand auch die Fassadenarbeiten auf dem Gerüst?

Ja. Als Maler- und Gerüstbaubetrieb stellen wir das Gerüst und führen Putz-, Anstrich- und Dämmarbeiten selbst aus. Dadurch greifen die Gewerke ohne Schnittstelle ineinander.

Wo rüstet Weigand Fassaden ein?

Schwerpunkt ist Oberasbach mit allen Ortsteilen. Dazu kommen Stein, Cadolzburg, Langenzenn, Zirndorf, Nürnberg und Erlangen.

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