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Fassadensanierung und Fassadeninstandsetzung

Wenn die Gebäudehülle wieder tragen und schützen soll


Eine Fassade in Oberasbach steht das ganze Jahr im Wetter. Schlagregen aus Westen, Frost von November bis in den März, dazu die Temperaturwechsel zwischen Vormittagssonne und kalter Nordseite. Irgendwann zeigt sich das. Erst als feiner Riss über dem Fenstersturz, dann als abblätternder Altanstrich, später als Hohlstelle, die beim Klopfen dumpf klingt.


Genau hier liegt der Unterschied, den viele erst auf den zweiten Blick sehen. Eine Fassadeninstandsetzung greift die Substanz an sich an, also Risse, losen Putz, geschädigten Beton, undichte Anschlüsse. Eine Fassadensanierung geht weiter und stellt die gesamte Hülle wieder her, meist verbunden mit neuem Oberputz, Beschichtung und, falls sinnvoll, energetischer Verbesserung. Wir bei Weigand Bau trennen das nicht künstlich. Wir schauen uns an, was Ihr Gebäude wirklich braucht, und setzen die Reparatur dort an, wo die Ursache sitzt, nicht nur dort, wo der Schaden sichtbar ist.

Was zur Fassadensanierung und Instandsetzung gehört


Risse, Putz und Untergrund instand setzen

Nicht jeder Riss ist gleich ein Grund zur Sorge, aber jeder Riss will richtig gelesen werden. Ein Haarriss im Oberputz ist etwas anderes als ein durchgehender Riss, der sich über Geschosse zieht und auf Bewegung im Mauerwerk hindeutet. Wir unterscheiden konstruktionsbedingte, putzgrundbedingte und putzbedingte Risse, so wie es das einschlägige WTA-Merkblatt zur Beurteilung gerissener Putze vorgibt. Feine Einzelrisse verpressen oder überarbeiten wir gezielt. Bei flächigen Rissbildern kommt eine Armierung mit Gewebe und neuem Oberputz zum Einsatz. Wo ein Riss auf ein statisches Problem hindeutet, sagen wir das offen und ziehen einen Statiker oder Sachverständigen hinzu, bevor wir überstreichen. Alles andere wäre nur Kosmetik über einer Ursache, die weiterarbeitet.


Beton, Sockel und Anschlüsse

Balkonplatten, Betonstürze und Sockelzonen sind die Stellen, an denen Fassaden in der Region am häufigsten leiden. Karbonatisierung, rostende Bewehrung, Abplatzungen. Solche Schäden setzen wir nach den anerkannten Regeln der Betoninstandsetzung instand, also nach DIN EN 1504 in Verbindung mit der Technischen Regel Instandhaltung. Das heißt konkret: geschädigten Beton abtragen, die Bewehrung entrosten und schützen, Fehlstellen mit passendem Reprofilierungsmörtel schließen. Der Sockel bekommt eine Abdichtung und eine widerstandsfähige Beschichtung, weil er Spritzwasser und mechanische Belastung abkönnen muss. Undichte Fugen im Anschlussbereich dichten wir dauerelastisch neu ab.


Anstrich und Oberflächenschutz

Der Anstrich ist bei uns kein Farbeimer, der zum Schluss ausgekippt wird, sondern der Abschluss eines abgestimmten Systems. Je nach Untergrund und Belastung wählen wir Silikatfarben oder Siliconharzfarben, beide diffusionsoffen, wetterbeständig und farbtonstabil. Die Qualität dieser Beschichtungen ist über die Normenreihe DIN EN 1062 geregelt. Auf einer instandgesetzten Fläche hält so ein Anstrich, weil der Untergrund vorher stimmt. Das ist der eigentliche Grund, warum wir Instandsetzung und Beschichtung aus einer Hand anbieten. Wer beides trennt, riskiert, dass der schönste Anstrich auf einem Untergrund sitzt, der ihn nicht trägt.

Von der ersten Prüfung bis zum Gerüstabbau


Am Anfang steht immer der Blick vor Ort. Wir kommen zu Ihnen nach Oberasbach oder in die Nachbarorte, prüfen Putz, Altanstrich, Beton und Anschlüsse und klopfen die Flächen auf Hohllagen ab. Wir dokumentieren das Rissbild, messen bei Verdacht die Feuchte und schauen, ob der vorhandene Putz noch tragfähig ist. Aus dieser Bestandsaufnahme entsteht kein Pauschalpreis, sondern ein nachvollziehbares Angebot, in dem jede Position steht: Reinigung, Untergrundvorbereitung, Rissbehandlung, Armierung, Oberputz, Beschichtung, Sockelarbeiten und Gerüst.


Sagt Ihnen das Angebot zu, stellt unser eigenes Team das Gerüst. Das ist ein echter Vorteil, weil wir nicht auf einen Fremdbetrieb warten und Termine sauber ineinandergreifen. Dann folgt die Ausführung in der Reihenfolge, die die Fassade vorgibt: erst reinigen, dann reparieren, dann beschichten. Zum Schluss bauen wir das Gerüst wieder ab, räumen die Baustelle und übergeben eine Fläche, die nicht nur frisch aussieht, sondern die nächsten Jahre schützt. Kleinere Ausbesserungen sind in wenigen Tagen erledigt, eine umfassende Sanierung mit Armierung und neuem Oberputz braucht je nach Fläche und Witterung mehrere Wochen.


Nach welchen Regeln wir arbeiten


Fassadenarbeit ist Handwerk, aber sie folgt festen Vorgaben, und daran halten wir uns. Die Beurteilung gerissener Putze richtet sich nach den WTA-Merkblättern, die Betoninstandsetzung nach DIN EN 1504 und der Technischen Regel Instandhaltung, die Beschichtung nach DIN EN 1062. Unsere Gerüste stellen wir nach DIN EN 12811, mit passender Lastklasse, korrekter Verankerung und geprüftem Aufbau, damit an der Fassade sicher gearbeitet werden kann.


Ein Punkt, der oft übersehen wird und der bares Geld sparen oder kosten kann: Sobald mehr als zehn Prozent einer Fassadenfläche erneuert werden, greifen die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes. Das kann bedeuten, dass ein bestimmter Dämmstandard einzuhalten ist. Wir sprechen das vor Beginn an, damit Sie nicht mitten im Projekt vor einer Auflage stehen, mit der niemand gerechnet hat. Als Meisterbetrieb seit 2009 arbeiten wir lieber einmal zu genau als einmal zu schnell. Sauber hinterlassene Baustellen und feste Ansprechpartner gehören für uns dazu, nicht als Versprechen, sondern als Gewohnheit.

Fassade prüfen lassen und Angebot sichern


Lassen Sie Ihre Fassade in Oberasbach, Zirndorf, Stein oder einem der umliegenden Orte fachgerecht bewerten, bevor aus einem Riss ein Folgeschaden wird. Wir kommen vorbei, prüfen die Substanz und erstellen ein transparentes Angebot, in dem jede Position nachvollziehbar aufgeführt ist.


Telefon: 0911 65 65 82 78

E-Mail: info@weigand-bau.com

Häufige Fragen zur Fassadensanierung in Oberasbach


Woran erkenne ich, ob meine Fassade nur einen Anstrich oder eine Instandsetzung braucht?

Ein grober Test: Klopfen Sie den Putz mit der breiten Seite eines Hammers ab. Klingt es dumpf, liegt eine Hohlstelle vor, und dann reicht ein Anstrich nicht. Auch durchgehende Risse, abplatzender Beton oder feuchte Stellen sind Zeichen, dass die Substanz zuerst instand gesetzt werden muss. Wir prüfen das vor Ort und sagen Ihnen klar, was nötig ist und was nicht.


Wie lange dauert eine Fassadensanierung an einem Einfamilienhaus?

Das hängt von Fläche und Umfang ab. Reine Ausbesserungen mit Anstrich sind oft in wenigen Arbeitstagen fertig. Eine Sanierung mit Rissbehandlung, Armierung, neuem Oberputz und Sockelarbeiten braucht meist mehrere Wochen, weil einzelne Schichten trocknen müssen und das Wetter mitspielen sollte.


Übernehmen Sie auch das Gerüst?

Ja. Wir stellen das Gerüst mit unserem eigenen Team nach DIN EN 12811. Sie brauchen keinen zweiten Betrieb zu beauftragen, und die Termine für Gerüst und Fassade greifen sauber ineinander.


Muss ich bei einer Sanierung Dämmvorgaben beachten?

Wenn Sie mehr als zehn Prozent der Fassade erneuern, kann das Gebäudeenergiegesetz einen Dämmstandard vorschreiben. Wir klären das im Vorgespräch, damit Sie von Anfang an wissen, welche Anforderungen für Ihr Gebäude gelten.

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