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In welcher Reihenfolge saniert man ein Haus

Von außen nach innen, von grob nach fein


Wer ein Haus saniert, macht den teuersten Fehler oft am Anfang: in der falschen Reihenfolge. Wird die frisch gestrichene Wand wieder aufgerissen, weil die Leitung noch raus muss, war die Arbeit umsonst. Eine Sanierung folgt deshalb einem klaren Prinzip. Erst kommt die Hülle dran, dann die Technik im Inneren, und ganz zum Schluss die Oberflächen, die man am Ende sieht. Von außen nach innen, von oben nach unten, von grob nach fein. Die Firma Weigand aus Oberasbach begleitet Sanierungen im Raum Nürnberg, Fürth und Erlangen und weiß aus vielen Projekten, worauf es bei der Reihenfolge ankommt.

Je nach Haus und Umfang verschiebt sich die eine oder andere Etappe. Das Grundgerüst der Reihenfolge bleibt aber gleich.

So läuft eine Sanierung der Reihe nach ab


Zuerst planen und das Haus aufnehmen

Am Anfang steht kein Werkzeug, sondern der Blick auf den Bestand. Wie ist der Zustand der Substanz, wo steckt Feuchtigkeit, gibt es Schadstoffe wie Asbest in alten Materialien, was soll am Ende herauskommen? Aus dieser Aufnahme entsteht ein Plan mit Reihenfolge, Zeit und Budget. Wer hier gründlich ist, erspart sich später böse Überraschungen.


Entkernen und die Hülle dicht machen

Steht eine größere Sanierung an, wird zuerst zurückgebaut, was raus muss. Danach geht es an die Gebäudehülle. Dach, Fenster und Fassade werden so weit gebracht, dass das Haus dicht ist und kein Wasser mehr eindringt. Erst wenn die Hülle hält, lohnt sich die Arbeit im Inneren, denn alles Weitere baut darauf auf.


Technik vor Oberfläche

Als Nächstes kommt, was später hinter Wand und Putz verschwindet: Leitungen für Elektrik, Wasser und Heizung. Diese Rohinstallation gehört vor die Oberflächen, sonst muss man das Fertige wieder aufstemmen. Diese Gewerke werden von Fachbetrieben für Elektro, Sanitär und Heizung übernommen.


Putz, Trockenbau und Innenausbau

Sind die Leitungen drin, schließt man die Flächen. Wände und Decken werden verputzt, im Trockenbau entstehen neue Aufteilungen, Estrich und Innenausbau folgen. Hier kommt nass vor trocken: Was Feuchtigkeit ins Spiel bringt, etwa Putz und Estrich, sollte fertig und ausreichend trocken sein, bevor die empfindlichen Arbeiten beginnen.


Oberflächen zum Schluss

Ganz am Ende stehen die Arbeiten, die man sieht und anfasst. Wände und Decken werden gespachtelt, gestrichen oder tapeziert, Stuck wird aufgearbeitet, Böden und Feinarbeiten kommen zuletzt. Wer hier zu früh anfängt, riskiert, dass die schöne Oberfläche bei den nächsten Schritten gleich wieder leidet.


Wo wir bei der Firma Weigand ins Spiel kommen


Ein ganzes Haus zu sanieren bedeutet viele Gewerke. Wir decken davon einen festen Teil ab und ordnen ihn an der richtigen Stelle in den Ablauf ein. Zu Beginn der Außenarbeiten stellen wir das Gerüst, das wir selbst vorhalten. An der Hülle übernehmen wir Fassadensanierung und Wärmedämmung. Im Inneren kommen wir bei Putz, Trockenbau und den Oberflächen ins Spiel, also beim Verputzen, Spachteln, Streichen und beim Aufarbeiten von Stuck. Elektrik, Sanitär, Heizung, Dach, Fenster und Boden liegen bei den jeweiligen Fachbetrieben, mit denen sich unsere Arbeiten zeitlich abstimmen lassen. So greift unser Teil sauber in den Gesamtablauf, statt quer dazu zu stehen.


Die häufigsten Fehler in der Reihenfolge


Drei Fehler tauchen immer wieder auf. Der erste ist, die Oberflächen zu früh zu machen, bevor Leitungen und Putz fertig sind, sodass am Ende alles noch einmal aufgemacht wird. Der zweite ist, auf feuchten Untergrund zu arbeiten: Wer auf eine nicht durchgetrocknete Wand verputzt oder streicht, sieht das Problem als Riss oder Schimmel wieder. Der dritte ist, das Gerüst zu früh abzubauen, sodass es für eine spätere Arbeit erneut gestellt werden muss. Eine durchdachte Reihenfolge kostet am Anfang etwas Geduld, spart am Ende aber Zeit, Geld und Ärger.

Jetzt Ihre Sanierung anfragen


Sie planen die Sanierung Ihres Hauses und wollen die Arbeiten an Fassade, Putz und Innenräumen in der richtigen Reihenfolge erledigt haben? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns. Wir schauen uns Ihr Gebäude im Raum Nürnberg an und sagen Ihnen, wann unser Teil dran ist.


Telefon: 0911 65 65 82 78

E-Mail: info@weigand-bau.com

FAQ


Was wird bei einer Sanierung zuerst gemacht?

Zuerst die Aufnahme und Planung, dann die Gebäudehülle, also Dach, Fenster und Fassade. Erst wenn das Haus dicht ist, gehen die Arbeiten im Inneren los.


Kommt die Dämmung vor oder nach dem Innenausbau?

Die Fassadendämmung gehört zur Hülle und damit vor den Innenausbau. So ist das Haus dicht und gedämmt, bevor innen die empfindlichen Oberflächen entstehen.


Warum kommen die Leitungen vor dem Verputzen?

Weil Elektrik, Wasser und Heizung später hinter Wand und Putz verschwinden. Werden sie nach dem Verputzen verlegt, muss die fertige Fläche wieder aufgestemmt werden.


Wann wird gestrichen?

Ganz am Schluss. Anstrich, Tapete und das Aufarbeiten von Stuck gehören zu den letzten Arbeiten, damit die fertige Oberfläche nicht bei den nächsten Schritten wieder leidet.

In welchen Orten sind Sie tätig?

Unser Sitz ist in Oberasbach. Wir übernehmen Fassade, Dämmung, Putz, Trockenbau und Oberflächen in Nürnberg, Fürth, Erlangen, Zirndorf, Stein, Schwabach und im weiteren Großraum.


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