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Sockelsanierung

Sockelsanierung und Feuchteschutz

Der Sockel steht im Wasser, ohne dass man es gleich sieht

 

Kein Teil der Fassade bekommt so viel ab wie der Sockel. Hier prallt Regen vom Boden zurück, im Winter spritzt salzhaltiges Wasser von der Straße heran, und aus dem Erdreich zieht Feuchtigkeit von unten in die Wand. Lange merkt man davon wenig, dann zeigt sich ein weißer, pudriger Belag, der Putz platzt knapp über dem Boden ab, und es bilden sich dunkle Ränder. Das sind keine Schönheitsfehler, sondern die ersten Anzeichen, dass Wasser in die Bausubstanz wandert. Wir von Weigand sanieren den Sockel und schützen ihn dauerhaft vor Feuchtigkeit.

Besonders an den straßennahen Sockeln in Oberasbach setzt im Winter das Streusalz zu, und viele ältere Häuser haben unten gar keine durchgehende Sperre gegen aufsteigende Feuchte. Wir kümmern uns um Sockelsanierung und Feuchteschutz in Oberasbach und im Umkreis von Zirndorf, Stein und Fürth.

Wie wir den Sockel wieder dicht bekommen

Steht die Ursache fest, bauen wir den Sockel von Grund auf neu auf, in mehreren aufeinander abgestimmten Schichten.

Abdichtung gegen Erdreich und Spritzwasser

Der freigelegte Sockel wird abgedichtet, passend zum jeweiligen Belastungsbereich. Im erdberührten Teil kommt eine gegen Bodenfeuchte beständige Abdichtung zum Einsatz, im Spritzwasserbereich darüber eine mineralische Dichtschlämme. Entscheidend ist der saubere, lückenlose Übergang zwischen beiden, denn genau dort entstehen sonst die nächsten Schäden. Die Abdichtung führen wir ausreichend hoch über die Geländeoberkante.

Sanierputz und widerstandsfähiger Sockelputz

Ein normaler Außenputz hat am Sockel nichts verloren. Bei salz- und feuchtebelastetem Mauerwerk setzen wir einen Sanierputz nach WTA ein, der die Salze in seinen Poren aufnimmt und die Wand abtrocknen lässt. Darüber kommt ein robuster, mechanisch belastbarer Sockelputz, der Spritzwasser und Frost standhält.

Schutz, der den Sockel trocken hält

Zum Abschluss schützen wir die Fläche mit einer widerstandsfähigen Sockelbeschichtung. Wo es sinnvoll ist, ergänzen wir den Schutz konstruktiv, etwa durch einen Kiesstreifen vor dem Sockel, der das zurückspritzende Wasser bremst. So bleibt unten trocken, was trocken bleiben soll.

Woher die Feuchtigkeit kommt

 

Bevor ein Sockel saniert wird, muss klar sein, woher die Nässe stammt. Sonst behandelt man das Symptom und sieht den Schaden bald wieder. Im Sockelbereich gibt es zwei Hauptwege.

Von unten und von der Seite zieht Feuchtigkeit kapillar aus dem Erdreich nach oben, vor allem dort, wo eine Horizontalsperre fehlt oder die alte Außenabdichtung undicht geworden ist. Diese Feuchtigkeit bringt Salze mit, die im Putz auskristallisieren und ihn von innen heraus absprengen. Das ist der weiße Flaum, den man oft sieht.

Von außen kommt das Spritzwasser. Regen, der vom Boden zurückspritzt, und im Winter salzhaltiges Wasser von der Straße belasten den Sockelputz direkt. Häufig wirken beide Ursachen zusammen. Welche bei Ihnen überwiegt, klären wir vor Ort, bei salzbelastetem Mauerwerk auch mit Blick auf Art und Menge der Salze.​​

Worauf es bei einer dauerhaften Sockelsanierung ankommt

 

Die wichtigste Regel am Sockel lautet: erst die Ursache, dann der Schaden. Wer nur überputzt und überstreicht, schließt die Feuchtigkeit ein und macht es schlimmer. Deshalb steht bei uns die Klärung der Feuchtequelle am Anfang, und der geschädigte Putz wird großzügig entfernt, ein gutes Stück über den sichtbaren Schaden hinaus.

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Beim Aufbau richten wir uns nach den anerkannten Regeln für Bauwerksabdichtung und nach den WTA-Vorgaben für Sanierputzsysteme. Ein Punkt, der oft übersehen wird: Ein Wärmedämmverbundsystem dichtet den Sockel nicht ab. Wo ein WDVS bis nach unten läuft, muss das Mauerwerk dahinter trotzdem eigens geschützt werden. Solche Details planen wir von vornherein mit ein.

Als Meisterbetrieb seit 2009 erledigen wir Abdichtung, Putz und Beschichtung mit eigenem Team und stellen das nötige Gerüst selbst. Sie haben einen festen Ansprechpartner und keine Schnittstellen zwischen mehreren Firmen.

Feuchten Sockel jetzt prüfen lassen

 

Je früher ein feuchter Sockel angegangen wird, desto weniger Substanz nimmt Schaden. Melden Sie sich, wir schauen uns Ihren Sockel vor Ort an und klären, woher die Feuchtigkeit kommt.

Telefon: 0911 65 65 82 78
E-Mail: info@weigand-bau.com

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Häufige Fragen zur Sockelsanierung in Oberasbach

 

Woran erkenne ich einen feuchten Sockel?

Typische Anzeichen sind ein weißer, pudriger Belag, abplatzender Putz im unteren Wandbereich, dunkle Verfärbungen und sandende Stellen. Spätestens dann sollte der Sockel geprüft werden, bevor die Feuchtigkeit weiter ins Mauerwerk zieht.

Reicht es, den Sockel neu zu verputzen und zu streichen?

Nur wenn der Schaden rein von außen kommt und das Mauerwerk trocken ist. Steckt aufsteigende Feuchte dahinter, muss zuerst abgedichtet werden, sonst drückt die Nässe Putz und Anstrich wieder ab.

Was sind die weißen Ausblühungen am Sockel?

Das sind auskristallisierte Salze, die mit der Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk an die Oberfläche gewandert sind. Sie sprengen den Putz mit der Zeit ab und sind ein deutliches Zeichen für ein Feuchteproblem.

Schützt mein WDVS auch den Sockel vor Feuchtigkeit?

Nein. Ein WDVS dämmt, dichtet aber nicht ab. Im Sockel- und Spritzwasserbereich braucht das Mauerwerk eine eigene Abdichtung, sonst kann dort trotz Dämmung Wasser eindringen.

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