

Putzarbeiten im Innen- und Außenbereich
Putz ist die Schicht, auf der später alles sitzt
Kaum jemand redet über den Putz, dabei entscheidet er über fast alles, was danach kommt. Er gleicht das rohe Mauerwerk aus, gibt der Wand eine ebene, tragfähige Oberfläche und nimmt Feuchtigkeit auf, bevor sie zum Problem wird. Erst auf einem guten Putz halten Farbe, Tapete oder ein Fassadenanstrich dauerhaft. Ist der Putz schlecht ausgeführt, sieht man das oft erst Monate später, an Rissen, Hohlstellen oder Flecken, die durch den Anstrich schlagen.
Wir bei Weigand Bau übernehmen Putzarbeiten drinnen wie draußen, vom Innenputz im Neubau in Unterasbach bis zur verputzten Fassade an einem Altbau in Zirndorf oder Fürth. Welcher Putz an welche Stelle gehört, hängt vom Untergrund, von der Beanspruchung und vom Ziel ab, und genau das klären wir vor dem ersten Sack Mörtel.
Außenputz, der die Fassade schützt
Mineralputz, Silikatputz oder Silikonharzputz
Draußen muss der Putz Schlagregen, Frost und Temperaturwechsel aushalten. Mineralische Putze auf Kalkzementbasis sind robust und diffusionsoffen und passen zu vielen Bestandsfassaden. Silikatputz verbindet sich chemisch mit dem mineralischen Untergrund, hält dadurch besonders gut und wehrt Algen ab. Silikonharzputz ist stark wasserabweisend und hält die Fläche länger sauber und trocken. Wir wählen das System nach Untergrund und Lage aus, denn nicht jeder Putz passt auf jede Wand.
Struktur und Oberfläche
Über die Körnung und die Verarbeitung entsteht die Optik. Ein Reibeputz wirkt ruhig und gleichmäßig, ein Kratzputz gröber und lebendiger, eine glatte Fläche modern und streng. Am Sockel, wo Spritzwasser und Stöße wirken, setzen wir einen besonders widerstandsfähigen Putz ein, der mehr aushält als die Fläche darüber.
Armierung gegen Risse
Damit eine Fassade nicht reißt, betten wir in den Unterputz ein Armierungsgewebe ein, das Spannungen aufnimmt und verteilt. Das ist der wirksamste Schutz gegen die feinen Risse, die sonst an Kanten, über Fenstern und an Materialübergängen entstehen. Auf einem Wärmedämmverbundsystem ist diese armierte Schicht ohnehin Pflicht, und wir führen sie sorgfältig aus, weil davon die Haltbarkeit der ganzen Fassade abhängt.
Innenputz für glatte und gesunde Wände
Im Innenbereich tragen wir den Unterputz auf, um Unebenheiten auszugleichen, und ziehen darüber die Oberfläche in der Güte, die Sie brauchen. Für eine tapezierte Wand reicht eine sauber abgezogene Fläche, für einen glatten, matt gestrichenen Anstrich glätten wir feiner, bis die Wand auch im Streiflicht ruhig bleibt. An Außenkanten und Türlaibungen arbeiten wir Kantenschutzprofile ein, damit die Ecken gerade bleiben und Stöße nicht gleich abplatzen.
Welcher Putz sinnvoll ist, richtet sich nach dem Raum. Gipsputz ist angenehm zu verarbeiten und ergibt schöne glatte Flächen, gehört aber in trockene Räume und nicht in die Dusche. Kalkputz nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, wirkt durch seine Alkalität gegen Schimmel und ist deshalb in Bädern, Küchen und älteren Häusern oft die bessere Wahl. Wo eine Altbauwand feucht ist und Salze mitbringt, setzen wir Sanierputz ein, der die Feuchte nach außen führt und die Salze in seinen Poren aufnimmt. Dabei bleiben wir ehrlich, dass Sanierputz die Wand nutzbar hält, aber die Ursache der Feuchtigkeit nicht beseitigt. Steigt Wasser von unten auf, muss zuerst dort angesetzt werden.
Der Untergrund entscheidet über die Haltbarkeit
Der häufigste Grund für Putzschäden ist nicht der Putz selbst, sondern der Untergrund darunter. Deshalb prüfen wir vor dem Verputzen, ob die Wand tragfähig, sauber und ausreichend fest ist. Lose Teile, kreidende Altanstriche und stark saugende oder sehr glatte Flächen behandeln wir vor, damit der neue Putz sicher haftet. Erst dann bauen wir den Putz in den Lagen auf, die zur Wand passen.
Auch die Bedingungen zählen. Frischer Außenputz braucht Zeit zum Abbinden und verträgt weder Frost noch pralle Hitze, deshalb verputzen wir nicht bei zu kalter oder zu heißer Witterung. Auch im Neubau braucht frischer Putz seine Zeit, bevor darauf gestrichen oder tapeziert wird, sonst schließt man Restfeuchte ein und riskiert Flecken. Weil wir ein eigener Maler- und Gerüstbaubetrieb sind, stellt unsere Kolonne das nötige Gerüst gleich mit und führt anschließend den Anstrich aus, sodass Putz und Beschichtung aus einer Hand kommen und aufeinander abgestimmt sind. Das erspart Ihnen die Abstimmung zwischen mehreren Firmen und sorgt dafür, dass die Übergänge sauber bleiben.
Putzarbeiten in Oberasbach und Umgebung anfragen
Sie brauchen frischen Innenputz, eine neu verputzte Fassade oder die Sanierung feuchter Wände in Oberasbach, Zirndorf, Stein, Fürth, Nürnberg, Schwabach oder Herzogenaurach? Weigand Bau ist als Meisterbetrieb seit 2009 Ihr Ansprechpartner. Wir sehen uns die Wände vor Ort an, empfehlen den passenden Putzaufbau und erstellen ein nachvollziehbares Angebot.
Telefon: 0911 65 65 82 78
E-Mail: info@weigand-bau.com
Häufige Fragen zu Putzarbeiten innen und außen
Welcher Putz eignet sich für ein feuchtes Badezimmer?
In Feuchträumen ist Kalkputz oder ein anderer feuchteregulierender, wasserfester Aufbau sinnvoll, kein reiner Gipsputz. Wir stimmen den Putz auf die Belastung ab und sorgen für saubere Anschlüsse an Fliesen und Spritzwasserbereiche.
Kann man auf alten Putz einfach neu verputzen?
Manchmal ja, oft nur teilweise. Wir prüfen, ob der alte Putz noch fest und tragfähig ist. Hohlliegende oder lose Bereiche müssen weg, sonst löst sich später auch der neue Putz. Nach der Prüfung sagen wir, was bleiben kann.
Warum bekommt Außenputz Risse?
Risse entstehen meist durch Spannungen im Untergrund, ungeeignete Materialkombinationen oder zu schnelle Trocknung. Mit einer eingebetteten Armierung und einem passenden Putzsystem lassen sich die typischen Fassadenrisse weitgehend vermeiden.
Hilft Sanierputz gegen feuchte Wände?
Sanierputz hält eine salzbelastete, feuchte Wand an der Oberfläche nutzbar und trocken, beseitigt aber nicht die Ursache. Steigt Feuchtigkeit von unten auf, muss zuerst diese Quelle abgestellt werden, sonst kehrt das Problem zurück.
