

Säulen, Pilaster und Fassadenelemente
Säulen und Pilaster geben der Fassade einen Auftritt
Ein Eingang mit zwei Säulen wirkt anders als eine schlichte Tür in der Wand. Säulen, Pilaster und plastische Fassadenelemente geben einem Gebäude Senkrechte, Rhythmus und einen repräsentativen Auftritt. Sie fassen den Eingang, betonen die Fensterachsen und teilen eine breite Fassade in ruhige Felder. An Villen, Geschäftshäusern und sanierten Altbauten in Nürnberg, Fürth und Erlangen sieht man, wie sehr solche Glieder den Charakter eines Hauses prägen.
Wir fertigen und montieren diese Bauteile so, dass sie zur Architektur passen und dauerhaft sitzen. Dabei geht es um zwei Fragen zugleich, wie das Element aussehen soll und wie es sicher an der Fassade hält. Beides klären wir vor Ort, ob an einem Neubau in Oberasbach oder an einem historischen Portal in der Nürnberger Altstadt.
Was wir fertigen und montieren
Säulen und Halbsäulen
Eine Säule gliedert sich in Basis, Schaft und Kapitell, und jeder Teil hat seine Wirkung. Wir setzen freistehende Vollsäulen, etwa vor einem Eingang, ebenso wie Halb- und Dreiviertelsäulen, die nur zur Hälfte aus der Wand treten und die Fläche gliedern. Der Schaft kann glatt bleiben oder mit senkrechten Rillen, den Kanneluren, versehen sein. Wir stimmen Höhe, Durchmesser und Verjüngung so ab, dass die Säule zur Fassade passt und nicht zu wuchtig oder zu dünn wirkt.
Pilaster und Lisenen
Der Pilaster ist eine flache, senkrechte Wandvorlage mit Basis und Kapitell, die aus der Wand nur wenig hervortritt und die Fassade vertikal ordnet. Über mehrere Geschosse geführt, fasst er das Haus zu einer klaren Ordnung zusammen. Die Lisene ist der einfachere Verwandte, ein schmaler senkrechter Streifen ohne Basis und Kapitell, der eine Fläche ruhig teilt. Welches Glied wohin gehört, hängt vom Stil und von den Proportionen des Gebäudes ab.
Kapitelle, Konsolen und Balustraden
Zu den plastischen Schmuckstücken gehören die Kapitelle als Kopf von Säule und Pilaster, Konsolen, die ein Gesims oder einen Balkon optisch tragen, und Balustraden mit ihren gedrehten Balustern an Brüstung und Terrasse. Vom schlichten dorischen über das ionische mit seinen Voluten bis zum reich gegliederten korinthischen Kapitell bilden wir die klassischen Formen nach, wenn ein Gebäude danach verlangt. Diese Teile fertigen wir nach Vorlage oder nach gewünschtem Stil und setzen sie sauber an das Bauteil an, zu dem sie gehören.
Schmuck oder Tragwerk, das klären wir zuerst
Bei Säulen und Pilastern gibt es eine Frage, die man nicht überspringen darf. Trägt das Element wirklich eine Last, oder ist es Schmuck vor einer Wand, die schon steht? Die meisten Säulen und Pilaster an heutigen Fassaden sind gestalterisch, sie gliedern und schmücken, tragen aber nichts. Solche Elemente führen wir als Stuck oder als beschichtete Formteile aus, angepasst an die Fassade.
Anders liegt der Fall, wenn ein Bauteil tatsächlich eine Decke, einen Balkon oder ein Vordach stützen soll. Dann ist es kein Schmuck mehr, sondern Tragwerk, und darüber entscheidet nicht der Stuckateur, sondern die Statik. In diesem Fall arbeiten wir mit einem Tragwerksplaner zusammen und setzen ein tragfähiges Bauteil, das die Last sicher aufnimmt. Wir sagen Ihnen offen, in welchem der beiden Fälle Sie sich befinden, denn eine dekorative Säule als Stütze zu missbrauchen wäre gefährlich.
Wie die Elemente entstehen und dauerhaft halten
Kleinere und wiederkehrende Teile wie Kapitelle oder Baluster entstehen über eine Form, die wir von einer Vorlage abnehmen und danach gießen. Schäfte und größere Körper bauen wir passend auf, außen mit witterungsbeständigem Material, das Regen, Frost und Sonne aushält und sich später überstreichen lässt. So fügt sich ein neues Element in eine bestehende Fassade ein, ohne dass man den Übergang sieht.
Entscheidend ist die Befestigung. Ein leichtes, beschichtetes Profil lässt sich zuverlässig ankleben und verspachteln. Ein schweres Kapitell, eine massive Säule oder ein Bauteil aus Naturstein hält jedoch nicht über Kleber allein, sondern braucht eine dauerhafte Verankerung im Untergrund. Gerade an höheren Fassaden ist eine saubere Befestigung Pflicht, denn ein herabfallendes Bauteil ist eine echte Gefahr. Weil wir ein eigener Maler- und Gerüstbaubetrieb sind, stellen wir das nötige Gerüst gleich mit und führen anschließend den Anstrich aus, sodass Fertigung, Montage und Beschichtung aus einer Hand kommen.
Säulen und Fassadenelemente in Oberasbach und Umgebung anfragen
Sie möchten einen Eingang mit Säulen betonen, eine Fassade mit Pilastern gliedern oder beschädigte Fassadenelemente ersetzen lassen, in Oberasbach, Zirndorf, Stein, Cadolzburg, Herzogenaurach, Fürth oder Nürnberg? Weigand Bau ist als Meisterbetrieb seit 2009 Ihr Ansprechpartner. Wir sehen uns Ihre Fassade vor Ort an, klären Gestaltung und Befestigung und erstellen ein nachvollziehbares Angebot.
Telefon: 0911 65 65 82 78
E-Mail: info@weigand-bau.com
Häufige Fragen zu Säulen, Pilastern und Fassadenelementen
Tragen dekorative Säulen und Pilaster eine Last?
In der Regel nicht. An heutigen Fassaden sind sie meist gestalterisch und gliedern die Fläche, ohne etwas zu stützen. Soll ein Bauteil wirklich tragen, ist das eine Frage der Statik, die wir vorab klären und mit einem Tragwerksplaner abstimmen.
Was ist der Unterschied zwischen Pilaster und Lisene?
Ein Pilaster ist eine flache Wandvorlage mit Basis und Kapitell, die Lisene ein schlichter senkrechter Streifen ohne diese Glieder. Der Pilaster wirkt reicher und betont eine Ordnung, die Lisene teilt die Fläche ruhig.
Halten solche Elemente an einer Außenfassade dauerhaft?
Ja, wenn Material und Befestigung stimmen. Wir verwenden außen witterungsbeständige Bauteile und verankern schwere Elemente fest im Untergrund, nicht nur mit Kleber. So bleiben sie über Jahre sicher und formstabil.
Kann man einzelne beschädigte Fassadenelemente ersetzen?
Meist ja. Wir nehmen die vorhandene Form auf und bilden das fehlende oder beschädigte Teil passgenau nach, sodass es sich in den Bestand einfügt und die Fassade als Ganzes stimmig bleibt.
