

Treppentürme und Zugangssysteme
Der Aufstieg entscheidet über die Sicherheit
Die Regeln sind hier eindeutig geworden. Ab einer Aufstiegshöhe von mehr als fünf Metern ist eine Treppe, ein Aufzug oder eine Transportbühne vorzusehen, nicht mehr nur eine Leiter. Und mindestens alle fünfzig Meter Gerüstlänge muss ein Zugang liegen. Der innenliegende Leitergang bleibt zwar erlaubt, aber nur dort, wo Platzmangel oder die Konstruktion einen Treppenturm wirklich nicht zulassen. Sobald viel Material bewegt wird oder es höher hinaufgeht, führt am sicheren Aufstieg nichts vorbei.
Sichere Wege nach oben
Treppentürme und Podesttreppen
Ein Treppenturm bringt Personen schnell und bequem nach oben, mit einer Hand frei für Werkzeug und Material. Wir bauen ihn freistehend, sodass er sich überall platzieren und später umsetzen lässt, oder integrieren ihn in ein bestehendes Gerüst. Die gegenläufigen Podesttreppen haben einen angenehmen Nebeneffekt: Der Arbeitsbereich auf jeder Ebene bleibt frei, weil der Aufstieg nicht durch die Arbeitsfläche führt. Nach jedem Höhenabschnitt sorgt ein Podest für einen sicheren Richtungswechsel, und rutschfeste Stufen halten auch bei Nässe und Frost.
Materialtransport mit Aufzug und Transportbühne
Was nicht über die Treppe getragen werden muss, gehört auf den Aufzug. Mit Bauaufzügen und Transportbühnen bringen wir Material zügig in große Höhen, entlasten die Treppe vom Lastentransport und schonen die Mannschaft. Gerade bei hohen Gerüsten und viel Material ist das nicht nur schneller, sondern auch deutlich sicherer als das Schleppen von Hand.
Flucht- und Ersatztreppen
Manchmal geht es nicht um den Zugang zur Baustelle, sondern um den Weg heraus. Ist ein vorhandener Fluchtweg durch Bauarbeiten blockiert oder braucht ein Gebäude vorübergehend einen zusätzlichen Rettungsweg, errichten wir temporäre Flucht- und Ersatztreppen. Solche Anlagen stehen oft an Gebäuden mit Publikumsverkehr und stellen besondere Anforderungen, von der höheren Belastbarkeit über das passende, bei Bedarf kindersichere Geländer bis zur eigenen Statik. Nicht jeder Treppenturm darf als Fluchttreppe genutzt werden, und wir bauen ihn entsprechend aus, wenn er diese Aufgabe übernehmen soll.
Zugang gehört in die Planung, nicht in die Eventualposition
Den passenden Aufstieg planen wir von Anfang an mit ein, statt ihn als nachträgliche Zusatzposition anzubieten. Welcher Zugang der richtige ist, hängt von der Aufgabe ab: von der Höhe, der Menge des Materials, dem Personenverkehr und davon, ob die Halle nebenher weiterläuft. In einer Produktionshalle muss der Treppenturm zur Geometrie und zu den Wegen des Betriebs passen, in einem mehrgeschossigen Gerüst zur Lage der Arbeitsplätze. Wir sagen Ihnen klar, welcher Aufstieg sicher und sinnvoll ist, damit Sie nicht zwischen Kostenposition und Arbeitsschutz entscheiden müssen.
Geplant, gebaut und geprüft nach Vorschrift
Treppen und Treppentürme bauen wir nach der TRBS 2121, der zugehörigen DGUV Regel für Treppen bei Bauarbeiten und der DIN EN 12811, die Maße und Belastbarkeit der Gerüsttreppen festlegt. Freistehende Treppentürme verankern oder ballastieren wir so, dass sie nicht schwanken, und in den Plan für den Gebrauch gehören Art, Anzahl und Lage der Zugänge. Vor der Nutzung prüft eine befähigte Person die Konstruktion und gibt sie frei. Weil Gerüst und Zugang bei uns aus einer Hand kommen, passt der Aufstieg zur Konstruktion und sitzt dort, wo er gebraucht wird.
Termin für Ihren Treppenturm
Wenn ein Gerüst, eine Halle oder eine Anlage einen sicheren Aufstieg braucht oder ein Rettungsweg temporär ersetzt werden muss, planen wir den passenden Zugang und bauen ihn vorschriftsgemäß. Für Standorte in Oberasbach ebenso wie in Erlangen, Nürnberg, Fürth, Stein, Herzogenaurach oder Schwabach.
Telefon: 0911 65 65 82 78
E-Mail: info@weigand-bau.com

Häufige Fragen zu Treppentürmen in Oberasbach
Ab welcher Höhe braucht ein Gerüst eine Treppe statt einer Leiter?
Ab einer Aufstiegshöhe von mehr als fünf Metern ist nach der TRBS 2121 eine Treppe, ein Aufzug oder eine Transportbühne vorzusehen. Innenliegende Leitergänge sind nur bei geringer Höhe und dort zulässig, wo Platzmangel einen Treppenturm verhindert.
Was ist der Vorteil eines Podesttreppenturms?
Man steigt bequem mit einer freien Hand auf und kann Werkzeug mitführen. Der Arbeitsbereich auf jeder Ebene bleibt frei, weil der Aufstieg nicht durch die Arbeitsfläche führt, und nach jedem Abschnitt sorgt ein Podest für einen sicheren Wechsel.
Kann ein Treppenturm auch als Fluchtweg dienen?
Ja, als temporäre Flucht- oder Ersatztreppe, etwa wenn ein Fluchtweg während der Bauarbeiten blockiert ist. Das verlangt aber besondere Anforderungen wie eine höhere Belastbarkeit und ein passendes Geländer. Nicht jeder Treppenturm erfüllt das von sich aus.
Wie kommt Material sicher nach oben?
Über Bauaufzüge oder Transportbühnen. Sie entlasten die Treppe vom Lastentransport, beschleunigen den Materialfluss und schonen die Mannschaft, gerade in großen Höhen.
