

Wärmedämmverbundsysteme WDVS
Warum sich eine gedämmte Fassade rechnet
Über eine ungedämmte Außenwand entweicht ein großer Teil der Heizwärme, bei vielen älteren Häusern rund ein Drittel. Man merkt das an kühlen Wandoberflächen im Winter, an Zugluft in Bodennähe und vor allem an der Heizkostenabrechnung. Ein Wärmedämmverbundsystem, kurz WDVS, legt sich wie eine durchgehende warme Hülle um das Haus. Die Wände bleiben innen warm, die Heizung muss weniger leisten, und das Schimmelrisiko in kalten Ecken sinkt. Wir von Weigand planen und montieren WDVS als Fachbetrieb komplett, von der ersten Platte bis zum fertigen Oberputz.
Gerade die Ein- und Mehrfamilienhäuser der 1960er bis 1990er Jahre, wie sie in Oberasbach in vielen Wohnstraßen stehen, haben oft gar keine oder nur eine dünne Dämmung. Hier holt ein modernes WDVS am meisten heraus. Wir dämmen Fassaden in Oberasbach und im Umkreis von Zirndorf, Stein, Fürth und Erlangen.
Welcher Dämmstoff zu Ihrem Haus passt
Den größten Unterschied macht der Dämmstoff. Er entscheidet über Dämmwirkung, Brandschutz, Diffusionsverhalten und die nötige Dicke. Drei Materialien decken die meisten Fälle ab.
EPS für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Expandiertes Polystyrol, umgangssprachlich Styropor, ist der Klassiker am Einfamilienhaus. Es dämmt gut, ist günstig und leicht zu verarbeiten. Für übliche Wände reichen meist 14 bis 16 Zentimeter, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Bei höheren Gebäuden gehören Brandriegel aus nicht brennbarer Mineralwolle dazu, die wir im System mit einplanen.
Steinwolle für mehr Brand- und Schallschutz
Wer beim Brandschutz auf Nummer sicher gehen will, wählt Steinwolle. Sie ist nicht brennbar, dämpft zusätzlich den Schall und ist diffusionsoffen. Sie braucht etwas mehr Dicke als EPS und ist etwas teurer, dafür bringt sie ein rundum sicheres und robustes System.
Holzfaser für diffusionsoffene, ökologische Aufbauten
Holzfaserplatten sind die ökologische Variante. Sie sind stark diffusionsoffen, regulieren Feuchte und bieten im Sommer den besten Hitzeschutz, weil sie die Wärme länger draußen halten. Sie sind dicker und im Preis höher angesiedelt, passen aber gut zu Häusern, bei denen Bauphysik und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen.
Wie ein WDVS Schicht für Schicht entsteht
Ein WDVS ist kein einzelnes Produkt, sondern ein aufeinander abgestimmtes System aus mehreren Lagen, die nur zusammen funktionieren. Auf die gereinigte, tragfähige Außenwand kommen die Dämmplatten, verklebt und je nach Untergrund zusätzlich verdübelt. Darüber liegt die Armierungsschicht: ein Armierungsmörtel, in den ein Glasfasergewebe eingebettet wird. Diese Schicht nimmt Spannungen auf und beugt Rissen vor. Den Abschluss bilden Grundputz und Oberputz, der zugleich die Optik und die Witterungsbeständigkeit bestimmt.
Klingt einfach, ist in der Ausführung aber entscheidend. Wird das Gewebe falsch eingebettet, die Platte schlecht verklebt oder der Sockel nicht sauber angeschlossen, zeigt sich das später in Rissen oder Feuchteschäden. Deshalb arbeiten wir mit zugelassenen Systemen, bei denen Kleber, Platte, Mörtel, Gewebe und Putz vom selben Hersteller aufeinander abgestimmt sind.
Worauf es bei Ausführung, Vorgaben und Förderung ankommt
Ein WDVS scheitert selten am Material und oft an den Details. Die meisten Wärmebrücken entstehen an Fensterlaibungen, Rollladenkästen, Balkonanschlüssen und am Sockel. Genau diese Stellen dämmen wir konsequent mit, statt sie auszusparen, denn wo die Dämmung Lücken hat, wird es kalt und feucht. Im Sockel- und Spritzwasserbereich kommt feuchtebeständiges Material zum Einsatz, kein normales EPS.
Bei den Vorgaben gibt das Gebäudeenergiegesetz die Richtung vor: Wer mehr als zehn Prozent der Außenwandfläche erneuert, muss für die gedämmte Wand einen U-Wert von höchstens 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin erreichen. Für staatliche Förderung über die BAFA gelten strengere Werte, in der Regel 0,20 oder besser, und die Förderung muss vor Baubeginn beantragt sein. Den genauen Förderweg und die nötige Dämmstärke klärt am besten ein Energieberater, mit dem wir die Ausführung dann abstimmen.
Als Meisterbetrieb seit 2009 montieren wir das WDVS mit eigenem Gerüst und eigenem Team, vom Sockel bis zum Oberputz. Sie haben einen festen Ansprechpartner und keine Schnittstellen zwischen Gerüstbauer, Dämmer und Maler.
Fassade dämmen lassen und Heizkosten senken
Je früher gedämmt wird, desto länger profitieren Sie von niedrigeren Heizkosten. Melden Sie sich, wir schauen uns Ihre Fassade vor Ort an und sagen Ihnen, welches System sich für Ihr Haus lohnt.
Telefon: 0911 65 65 82 78
E-Mail: info@weigand-bau.com

Häufige Fragen zum WDVS in Oberasbach
Was kostet eine Fassadendämmung mit WDVS?
Das hängt von Fläche, Dämmstoff, Dämmstärke und dem Zustand der Fassade ab. Eine belastbare Zahl nennen wir nach einem Blick auf Ihr Haus. Über die laufenden Heizkosten und mögliche Förderung rechnet sich die Investition über die Jahre.
Welche Dämmstärke brauche ich?
Für die gesetzliche Anforderung reichen je nach Material und Bestandswand meist 14 bis 16 Zentimeter. Wer Förderung nutzen möchte, braucht etwas mehr. Den genauen Wert berechnet ein Energieberater anhand Ihrer Wand.
Bekomme ich für ein WDVS eine Förderung?
In vielen Fällen ja. Für die Außenwanddämmung gibt es einen Zuschuss über die BAFA, der sich mit einem Sanierungsfahrplan erhöhen lässt. Wichtig ist, dass der Antrag vor Beginn der Arbeiten gestellt und ein Fachunternehmen mit der Ausführung beauftragt wird.
Führt eine Fassadendämmung zu Schimmel?
Im Gegenteil. Eine fachgerechte Dämmung hält die Wandinnenseiten warm und senkt damit das Schimmelrisiko. Wichtig ist, nach der Dämmung richtig zu lüften, weil das Haus insgesamt dichter wird.
