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Haus dämmen: Möglichkeiten, Kosten, Förderung und sinnvolle Reihenfolge

Womit wir anfangen, damit die Heizkosten im ersten Winter spürbar sinken


Wir gehen das Haus von oben nach unten durch und suchen die Flächen, über die am meisten Wärme verloren geht. In der Regel steht die oberste Geschossdecke ganz vorn, danach folgen Kellerdecke und Fassade. Wir sehen uns den vorhandenen Aufbau an, messen bestehende Dämmstärken nach und prüfen die Anschlüsse an Fenster und Sockel. Erst wenn klar ist, wo die größten Verluste sitzen, legen wir eine Reihenfolge fest. So geben Sie das Geld dort aus, wo es am schnellsten wirkt.

Die oberste Geschossdecke bringt am meisten Wirkung pro Euro


Warme Luft steigt nach oben, und über einer ungedämmten Kehlbalkendecke verschwindet sie ungebremst ins Dachgeschoss. Wenn der Dachboden nicht ausgebaut ist und auch nicht ausgebaut werden soll, legen wir die Dämmung einfach auf die Decke. Bei begehbaren Flächen bauen wir eine Lattung mit Verlegeplatten darüber, damit Sie den Raum weiter als Abstellfläche nutzen können. Das ist an einem Tag erledigt, kostet einen Bruchteil der Fassade und macht sich in der ersten Heizperiode bemerkbar.


Fassade dämmen, wenn der Putz ohnehin fällig ist


Ein Wärmedämmverbundsystem lohnt sich besonders dann, wenn der Altputz Risse zieht oder hohl klingt und ohnehin erneuert werden müsste. Dann tragen Sie die Kosten für Gerüst, Untergrundvorbereitung und Anstrich nur einmal statt zweimal. Wir prüfen deshalb bei jeder Fassadenbegehung, ob eine reine Putzsanierung wirtschaftlich noch sinnvoll ist oder ob der Sprung zur Dämmung der bessere Weg ist. Bei Häusern aus den fünfziger und sechziger Jahren fällt die Antwort meistens eindeutig aus.


Die Kellerdecke als schneller Zwischenschritt zwischen zwei Bauabschnitten


Viele Häuser in Zirndorf und Oberasbach haben einen unbeheizten Keller mit Betondecke darüber, und im Erdgeschoss bleibt der Boden auch bei voller Heizung kalt. Wir kleben und dübeln Dämmplatten von unten an die Decke, arbeiten um Leitungen und Rohre herum und schließen die Randbereiche an den Wänden sauber an. Das geht ohne Gerüst, ohne Schmutz in den Wohnräumen und ohne dass jemand ausziehen muss. Der Effekt ist barfuß sofort spürbar.

Was die einzelnen Maßnahmen kosten und wo sich das Geld amortisiert


Die oberste Geschossdecke liegt je nach Aufbau meist zwischen 30 und 60 Euro pro Quadratmeter, die Kellerdecke ähnlich. Eine gedämmte Fassade mit Gerüst, System, Oberputz und Anstrich bewegt sich zwischen 160 und 240 Euro pro Quadratmeter. Die kleinen Maßnahmen rechnen sich oft innerhalb weniger Jahre, die Fassade braucht länger, bringt dafür Schlagregenschutz, ein wärmeres Wandgefühl und eine neue Oberfläche mit. Wir nennen Ihnen zu jeder Position, welchen Effekt Sie realistisch erwarten dürfen.


Warum die Reihenfolge auch über die Förderung entscheidet


Der Zuschuss über die Bundesförderung für effiziente Gebäude liegt bei 15 Prozent der förderfähigen Kosten, gedeckelt bei 30.000 Euro pro Wohneinheit und Jahr. Der zusätzliche Bonus über einen Sanierungsfahrplan greift erst, wenn eine Maßnahme mindestens 30.000 Euro erreicht, und dann nur für den Anteil darüber. Kleine Einzelschritte kommen deshalb selten dorthin, größere Fassadenprojekte schon. Wichtig ist in jedem Fall, dass der Antrag vor der Auftragsvergabe steht, nicht danach.

Jetzt Hausdämmung mit Weigand Bau planen


Wir prüfen Ihr Haus in Oberasbach, Nürnberg, Fürth und der Umgebung direkt vor Ort und legen gemeinsam fest, welche Dämmmaßnahme zuerst sinnvoll ist. Wir erklären Kostenfaktoren verständlich, planen notwendige Gerüste, achten auf saubere Anschlüsse und stimmen die Ausführung zuverlässig ab. Wenn eine Förderung infrage kommt, sorgen wir für klar beschriebene Leistungspositionen und eine fachgerechte handwerkliche Umsetzung.


Kontakt


Welche Reihenfolge für Ihr Haus die richtige ist, hängt vom Bestand ab und nicht von allgemeinen Empfehlungen. Wir kommen vorbei, sehen uns Dachboden, Keller und Fassade an, messen nach, was schon gedämmt ist, und sagen Ihnen, mit welchem Schritt Sie am meisten erreichen. Danach bekommen Sie eine Kostenaufstellung, die sich auch in Abschnitte über mehrere Jahre aufteilen lässt.


Telefon: 0911 65658278

E-Mail: info@weigand-bau.com

FAQ


Muss ich alles auf einmal dämmen oder kann ich das über Jahre verteilen?

Verteilen ist völlig üblich und oft die vernünftigere Lösung. Die einzelnen Bauteile sind technisch voneinander unabhängig, solange die Anschlüsse mitgedacht werden. Wichtig ist nur, dass wir bei einer späteren Fassadendämmung wissen, was am Dach und am Sockel bereits passiert ist, damit die Ebenen später zusammenlaufen. Der Zuschuss lässt sich ohnehin in jedem Kalenderjahr neu beantragen, was Etappen zusätzlich attraktiv macht.


Wird mein Haus durch die Dämmung zu dicht und feucht?

Eine gedämmte Außenwand wird innen wärmer, und an warmen Oberflächen kondensiert weniger Feuchte. Das Schimmelrisiko sinkt dadurch eher, als dass es steigt. Was sich ändert, ist der Luftwechsel über undichte Stellen, der vorher unbemerkt mitgelüftet hat. Deshalb gehört zu jeder größeren Dämmmaßnahme ein Gespräch über das Lüftungsverhalten. Zwei bis drei Minuten Stoßlüften mehrmals am Tag reichen in der Regel aus.


Lohnt sich Dämmen bei einem Haus, das ich in ein paar Jahren verkaufen will?

Der Energieausweis wandert heute in jedes Exposé, und Kaufinteressenten rechnen die anstehende Sanierung in ihr Gebot ein. Ein Haus mit gedämmter Hülle und neuer Fassade geht in der Regel schneller weg und mit weniger Abschlag. Wenn die Zeit knapp ist, empfehlen wir die Maßnahmen mit dem besten Verhältnis aus Aufwand und sichtbarer Wirkung, also Geschossdecke, Kellerdecke und eine saubere Fassadenoberfläche.

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