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Kellerdeckendämmung: Kosten, Dämmstoffe, Förderung und Vorteile

Warum der Boden im Erdgeschoss kalt bleibt, obwohl die Heizung läuft


Zwischen einem unbeheizten Keller mit zehn Grad und dem Wohnzimmer darüber liegt oft nur eine ungedämmte Betondecke. Die zieht Wärme aus dem Estrich ab, und der Boden bleibt kühl, egal wie weit Sie das Thermostat aufdrehen. Wir bringen die Dämmung von unten an die Kellerdecke und drehen damit das Verhältnis um. Der Estrich hält seine Temperatur, die Fußbodentemperatur steigt um mehrere Grad, und die Heizung muss weniger nachschieben, um dasselbe Wohngefühl zu erzeugen.

Wie wir die Platten anbringen und was mit den Rohren passiert


Wir reinigen die Decke, prüfen die Tragfähigkeit des Untergrunds und kleben die Platten an, bei rauem oder altem Beton zusätzlich mit Tellerdübeln gesichert. Die Stöße stoßen dicht aneinander, Restfugen füllen wir aus, damit keine durchgehenden Spalten bleiben. Um Leitungen, Abwasserrohre und Kabelpritschen arbeiten wir mit passgenauen Zuschnitten herum. Wo Rohre zu dicht unter der Decke liegen, dämmen wir das Rohr selbst mit und ziehen die Fläche daneben durch, statt einen ganzen Streifen offen zu lassen.


Randbereiche, Kellertreppe und Türen als die eigentlichen Schwachstellen


Die Fläche allein reicht nicht. Wo die Kellerwand an die Decke stößt, läuft die Wärme über das Mauerwerk weiter, deshalb ziehen wir die Dämmung ein Stück an den Wänden herunter. Die Kellertreppe ist ein offener Schacht zwischen kalt und warm, hier hilft nur eine dicht schließende, gedämmte Tür am oberen oder unteren Ende. Auch Deckendurchbrüche für Versorgungsleitungen verschließen wir, weil dort sonst kalte Luft und Kellergeruch nach oben ziehen.

Welche Dämmstoffe an der Kellerdecke sinnvoll sind


Polystyrolplatten sind der günstige Standard und gut geeignet, wo der Keller trocken ist und keine besonderen Brandschutzanforderungen bestehen. Mineralwolle nehmen wir dort, wo es nicht brennbar sein muss, etwa in der Nähe der Heizungsanlage oder in Mehrfamilienhäusern mit Anforderungen an die Rettungswege. Für Garagendecken, die von außen befahren und bewittert werden, greifen wir zu druckfesten, feuchteunempfindlichen Platten. Übliche Stärken liegen zwischen acht und zwölf Zentimetern, begrenzt durch die verbleibende Durchgangshöhe.


Kosten, Bauzeit und wie schnell sich das rechnet


Für die gedämmte Kellerdecke kalkulieren wir in der Regel 30 bis 60 Euro pro Quadratmeter, inklusive Untergrundvorbereitung, Material und Anarbeiten an Leitungen. Bei einem Einfamilienhaus mit rund achtzig Quadratmetern Kellerfläche sind wir meist in zwei bis drei Tagen durch. Sie müssen weder ausziehen noch Möbel rücken, es entsteht kein Schmutz in den Wohnräumen, und ein Gerüst braucht niemand. Von allen Dämmmaßnahmen am Haus ist das die mit dem schnellsten Rücklauf.

Jetzt Kellerdeckendämmung mit Weigand Bau planen


Wir prüfen Ihr Haus in Oberasbach, Nürnberg, Fürth und der Umgebung direkt vor Ort und erklären, welche Dämmung für Ihre Kellerdecke sinnvoll ist. Wir achten auf saubere Untergrundvorbereitung, passende Befestigung, ordentliche Zuschnitte, Leitungen, Anschlüsse und eine robuste Oberfläche. Danach erstellen wir ein nachvollziehbares Angebot, stimmen den Ablauf zuverlässig ab und führen die Dämmung fachgerecht aus.


Kontakt


Kalte Füße im Erdgeschoss lassen sich mit wenig Aufwand abstellen, und die Kellerdecke ist dafür der direkteste Weg. Wir sehen uns den Keller an, messen die Deckenhöhe, prüfen den Untergrund und die Leitungsführung und sagen Ihnen, welche Dämmstärke bei Ihnen möglich ist, ohne dass Sie sich künftig den Kopf stoßen. Danach bekommen Sie ein Festpreisangebot für die Fläche.


Telefon: 0911 65658278

E-Mail: info@weigand-bau.com

FAQ


Wie viel Raumhöhe verliere ich im Keller?

So viel, wie die Dämmung dick ist, in der Regel acht bis zwölf Zentimeter. Bei den meisten Kellern aus den letzten Jahrzehnten ist das unproblematisch. Eng wird es unter Türstürzen, Rohrleitungen und Trägern. Wir messen deshalb an den kritischen Stellen nach und reduzieren dort punktuell die Stärke oder weichen auf ein leistungsfähigeres Material aus, statt die ganze Fläche dünner auszuführen und Wirkung zu verschenken.


Wird der Keller danach feucht oder kälter?

Kälter wird er, weil weniger Wärme von oben nachkommt, meist um ein bis zwei Grad. Feucht wird er dadurch nicht automatisch. Kritisch ist es nur, wenn der Keller ohnehin schon Feuchte aus dem Erdreich zieht oder im Sommer falsch gelüftet wird. Deshalb schauen wir vorher, ob die Wände trocken sind. Lagern Sie unten Wein oder Kartoffeln, kommt die niedrigere Temperatur Ihnen sogar entgegen.


Lohnt sich das auch bei einer Garage oder einem Durchgang unter dem Wohnraum?

Gerade dort besonders. Eine Decke, die auf der Unterseite an Außenluft grenzt, verliert deutlich mehr Wärme als eine Decke über einem geschlossenen Keller. Das betrifft Wohnräume über Garagen, Carports und offenen Hauseingängen. Wir verwenden an diesen Stellen druckfeste, feuchteunempfindliche Platten und achten besonders auf den Anschluss an den Sturz und die Randbereiche, weil dort sonst eine kalte Kante direkt unter dem Wohnraum stehen bleibt.

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