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WDVS

Kombination aus WDVS und Fassadensanierung

Warum man die Fassade nur einmal einrüsten sollte

Steht die Fassade ohnehin zur Sanierung an, weil der Putz nicht mehr überall hält, Risse durchschlagen oder Feuchtigkeit ins Mauerwerk zieht, fallen Gerüst, Baustelleneinrichtung, Untergrundvorbereitung und ein neuer Putz sowieso an. Diese sogenannten Sowieso-Kosten tragen Sie so oder so. Setzt man auf den vorbereiteten Untergrund gleich die Dämmung, bleiben unterm Strich nur die Mehrkosten für die Dämmschicht selbst übrig, und die machen meist nur einen Teil der Gesamtsumme aus. Wer dagegen erst saniert und Jahre später dämmt, zahlt Gerüst und Vorarbeiten zweimal.

Was in einer kombinierten Fassadensanierung zusammenkommt

Erst die Reparatur, dann die Dämmung

Auf einen schadhaften Untergrund kommt keine Dämmung. Bevor die erste Platte geklebt wird, reinigen wir die Fassade, setzen Risse instand, bessern losen Putz aus und sanieren bei Bedarf schadhaften Beton, bis eine tragfähige Fläche entsteht. Diese Arbeiten sind nicht verlorene Zeit, sondern die Grundlage des Wärmedämmverbundsystems. Was bei einer reinen Putzsanierung ohnehin nötig wäre, ist hier zugleich die Vorbereitung für die Dämmung.

Das Wärmedämmverbundsystem als Fortsetzung

Auf dem instandgesetzten Untergrund bauen wir das System Schritt für Schritt auf, vom Verkleben und Verdübeln der Dämmplatten über die Armierung mit Gewebe bis zum Sockel, den Anschlüssen und dem fertigen Oberputz. Weil dieselbe Mannschaft schon den Untergrund hergerichtet hat, weiß sie genau, worauf das System trifft, und es gibt keinen Bruch zwischen Reparatur und Dämmung.

Aufdopplung statt Abriss bei altem WDVS

Manche Häuser tragen schon ein älteres, dünnes Dämmsystem aus den siebziger oder achtziger Jahren, das energetisch nicht mehr genügt. Sitzt es fest, muss es nicht herunter. Wir prüfen die Tragfähigkeit und doppeln eine zweite Dämmlage auf, deren Stöße versetzt zu den alten liegen, und bringen die Fassade so ohne Komplettabriss auf den heutigen Stand. Auch das ist eine Kombination aus Sanierung und Dämmung, nur an einem bereits gedämmten Haus.

Wann sich die Kombination lohnt und wann nicht

Je schlechter eine Fassade energetisch dasteht, desto schneller rechnet sich die Dämmung über die eingesparten Heizkosten, bei sehr alten, ungedämmten Häusern oft in wenigen Jahren. Dazu kommt ein rechtlicher Punkt: Wird bei einer Sanierung mehr als zehn Prozent der Außenwandfläche erneuert, etwa bei einem großflächigen Neuverputz, verlangt das Gebäudeenergiegesetz ohnehin eine Dämmung auf den vorgegebenen Wert. Dann ist es fast immer wirtschaftlicher, gleich die ganze Fassade zu dämmen. Gefördert wird dabei nur der energetische Teil, das Wärmedämmverbundsystem, nicht der reine Anstrich oder die Putzausbesserung.

Wir sagen aber auch ehrlich, wann sich der Aufwand nicht lohnt. Ist die Bausubstanz noch gut und braucht die Fassade nur eine Auffrischung, reicht eine Reparatur mit neuem Anstrich, und ein WDVS wäre überdimensioniert. An den älteren, gegliederten Schmuckfassaden in Alt-Oberasbach rund um St. Lorenz oder an Fachwerk ist eine Außendämmung oft gar nicht das richtige Mittel. Anders sieht es bei den vielen Siedlungs- und Reihenhäusern aus den sechziger und siebziger Jahren aus, deren Putz heute ans Ende kommt und die nie gedämmt wurden. Dort passt die Kombination fast immer.

Ein Projekt, ein Betrieb, ein Gerüst

Der größte Vorteil entsteht, wenn Reparatur und Dämmung nicht auf zwei Firmen verteilt sind. Wir decken beide Seiten ab, die klassische Fassadensanierung mit Riss-, Putz- und Betoninstandsetzung ebenso wie das komplette Wärmedämmverbundsystem, und stellen das Gerüst gleich selbst. So wird der Untergrund genau auf den Standard gebracht, den das Dämmsystem verlangt, die Abläufe greifen ohne Wartezeiten ineinander, und es gibt keine Schnittstelle, an der einer auf den anderen zeigt. Wir verarbeiten dabei geprüfte Systeme und halten fest, was verbaut wurde, damit am Ende Substanz und Dämmung als ein abgestimmtes Ganzes funktionieren.

Termin für Ihre Fassadensanierung

 

Wenn Ihre Fassade ohnehin dran ist, lohnt sich das Gespräch darüber, ob Sanierung und Dämmung zusammengehören. Wir sehen uns den Zustand an und sagen Ihnen ehrlich, was sich für Ihr Haus rechnet. Für Objekte in Oberasbach genauso wie in Zirndorf, Stein, Cadolzburg, Fürth, Erlangen oder Langenzenn.

Telefon: 0911 65 65 82 78

E-Mail: info@weigand-bau.com

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Häufige Fragen zur Detailausbildung in Oberasbach

Warum bildet sich nach dem Dämmen Schimmel an der Fensterlaibung?

Meist, weil die Laibung und der Rahmen zu wenig überdeckt sind. Dann bleibt dort eine Wärmebrücke, die innere Kante kühlt aus, und es fällt Tauwasser aus. Eine fachgerechte Laibungsdämmung mit ausreichender Überdeckung verhindert genau das.

Muss die Fensterbank beim Dämmen getauscht werden?

Häufig ja. Sie muss länger sein, um die dickere Dämmung zu überdecken, und braucht Gefälle, eine überstehende Tropfkante sowie einen Dehnungsausgleich. Eine zu kurze oder starre Altbank führt fast zwangsläufig zu Rissen und Feuchteschäden.

Reicht mein Dachüberstand nach dem Dämmen noch aus?

Das hängt davon ab, wie weit er heute vorsteht. Da die Fassade durch die Dämmung nach außen wandert, kann ein knapper Überstand zu kurz werden. Dann läuft Wasser über die Wand, und wir verlängern den Überstand oder passen die Verblechung an.

Wie werden Lampen, Briefkasten oder Dachrinnenhalter befestigt?

Nicht mit einer einfachen Schraube in die Dämmung, sondern mit Dämmstoffdübeln, Montagezylindern oder thermisch getrennten Konsolen, die die Last in die Wand leiten. Die Stelle wird abgedichtet, damit weder ein Kältepunkt noch eine undichte Fuge entsteht.

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