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Fassadendämmung und WDVS in Langenzenn

Was eine Dämmung im Zenntal tatsächlich einspart


Über eine ungedämmte Außenwand aus den sechziger Jahren geht rund ein Viertel bis ein Drittel der Heizwärme verloren. Bei einem Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern Wohnfläche und Gasheizung sind das je nach Verbrauch schnell 800 bis 1400 Euro im Jahr, die durch die Wand verschwinden.


Eine Fassadendämmung holt davon einen erheblichen Teil zurück, aber nicht alles. Wer mit einer Halbierung der Heizkosten rechnet, wird enttäuscht. Realistisch sind zwanzig bis dreißig Prozent Ersparnis bei der Wanddämmung allein, mehr wird es erst zusammen mit Dach und Fenstern.


Dazu kommt ein Effekt, der sich nicht auf der Rechnung zeigt: Die Innenoberfläche der Wand wird wärmer. Das beseitigt kalte Zonen in Zimmerecken, in denen sich sonst Feuchte niederschlägt, und es macht Räume auch bei gleicher Raumtemperatur behaglicher.

Welches Bauteil zuerst


Nicht jede Dämmung lohnt gleich viel pro eingesetztem Euro. Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist mit Abstand die günstigste Maßnahme und oft an einem Tag erledigt. Die Kellerdeckendämmung liegt ähnlich günstig und bringt spürbar wärmere Fußböden im Erdgeschoss.


Die Fassadendämmung ist teurer, betrifft dafür die größte Fläche und wirkt am stärksten. Sie lohnt besonders dann, wenn die Fassade ohnehin ansteht. Einen Vergleich der Bauteile finden Sie auf unserer Seite dazu, wie man einen Altbau richtig dämmt. Dacharbeiten führen wir nicht aus, dafür arbeiten wir mit Dachdeckern zusammen.


Was am Bestand geprüft wird


Ein WDVS wird geklebt und verdübelt. Damit das hält, prüfen wir vorher die Haftzugfestigkeit an mehreren Punkten, klopfen größere Flächen ab und kontrollieren die Ebenheit. Abweichungen über zwei Zentimeter gleichen wir vorher aus.


Entscheidend sind die Anschlüsse. Fensterbänke müssen verlängert werden, Dachüberstände reichen nach der Dämmung womöglich nicht mehr, Rollladenkästen und Hauseingänge brauchen eigene Lösungen. Wie der Aufbau im Detail funktioniert, steht auf unserer Seite zum Wärmedämmverbundsystem.


Bei Gebäuden im Langenzenner Altstadtensemble scheidet eine außenliegende Dämmung an den Sichtseiten in aller Regel aus. Dort bleiben Innendämmung, Dach und Kellerdecke. Die denkmalrechtliche Erlaubnis läuft über das Landratsamt Fürth.

Kosten, Förderung und Amortisation


Ein komplettes WDVS liegt meist zwischen 120 und 200 Euro netto pro Quadratmeter Fassadenfläche, Gerüst inklusive. Bei einem Einfamilienhaus mit rund 180 Quadratmetern Fassade ergibt das eine Größenordnung im mittleren fünfstelligen Bereich. Vorhandene Putzschäden kommen obendrauf.


Von diesem Betrag geht die Förderung ab. Details und aktuelle Sätze stehen auf unserer Seite zur Förderung der Dämmung. Wichtig ist die Reihenfolge: Der Antrag muss vor Auftragsvergabe gestellt sein, und die technische Bestätigung schreibt ein Energieeffizienz-Experte. Diese Rolle dürfen wir nicht übernehmen, wir liefern die Systemangaben zu.


Rechnet man Förderung, eingesparte Heizkosten und den ohnehin fälligen Fassadenanstrich gegen, liegt die Amortisation meist bei fünfzehn bis fünfundzwanzig Jahren. Als reine Geldanlage ist das mäßig, im Zusammenhang mit einer anstehenden Sanierung dagegen deutlich attraktiver.


Pflicht oder freiwillig


Das Gebäudeenergiegesetz schreibt einzelne Maßnahmen vor, etwa die Dämmung der obersten Geschossdecke. Für die Fassade gilt eine Pflicht erst, wenn ohnehin größere Flächen erneuert werden. Was im Einzelnen gilt, steht auf unserer Seite zur Dämmpflicht nach dem GEG. Verbindliche Auskünfte im Einzelfall gibt das Landratsamt.

Dämmung für Langenzenn anfragen


Wir prüfen die Fassade vor Ort und rechnen Ihnen vor, was die Maßnahme kostet und was sie bringt. Wenn eine andere Maßnahme mehr Wirkung hätte, sagen wir das. Alle Möglichkeiten im Überblick finden Sie auf unserer Seite zur Wärmedämmung.


Telefon: 0911 65 65 82 78

E-Mail: info@weigand-bau.com


Firma Weigand, St.-Lorenz-Str. 154, 90522 Oberasbach. Wir arbeiten in Langenzenn, Cadolzburg, Zirndorf, Oberasbach, Fürth und im Landkreis Fürth.

Häufige Fragen


Wie viel spart eine Fassadendämmung wirklich?

Bei einem ungedämmten Altbau meist zwanzig bis dreißig Prozent der Heizkosten. Der genaue Wert hängt von Bauzustand, Heizsystem und Nutzungsverhalten ab. Wer bereits sparsam heizt, spart weniger.


Wie dick muss gedämmt werden?

Üblich sind vierzehn bis zwanzig Zentimeter. Für die Förderung muss ein bestimmter Wärmedurchgangskoeffizient erreicht werden. Unter zwölf Zentimetern lohnt der Aufwand meist nicht.


Kann die Fassade unter der Dämmung feucht werden?

Bei fachgerechter Ausführung nicht. Kritisch sind ausschließlich Wärmebrücken an Anschlüssen, deshalb liegt dort unser Schwerpunkt. Auf feuchtem Mauerwerk wird ohne vorherige Trocknung nicht gedämmt.


Wie lange dauern die Arbeiten?

Bei einem Einfamilienhaus zwei bis vier Wochen, abhängig von Witterung und Trocknungszeiten. Unter fünf Grad Celsius wird nicht gearbeitet.


Verändert die Dämmung das Aussehen des Hauses?

Die Wand wird dicker, dadurch wirken Fenster tiefer gesetzt. Vorspringende Gesimse und Faschen lassen sich mit Profilen nachbilden, damit die Fassade ihre Gliederung behält.

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