Algen und Grünbelag an der Fassade entfernen
- 2. Juni
- 4 Min. Lesezeit
Warum Ihre Fassade grün wird
Algensporen schweben ständig in der Luft und setzen sich überall dort ab, wo es feucht und schattig ist. Nordwände, verschattete Ecken, Lagen nahe Bäumen oder Feldern und Häuser am Ortsrand sind besonders betroffen. Auch gedämmte Fassaden begünstigen den Bewuchs, weil ihre Oberfläche kühler bleibt, morgens länger feucht ist und langsamer abtrocknet.
Solange es bei einem grünen Film bleibt, ist das vor allem ein Schönheitsproblem. Kritisch wird es, wenn sich auf den Algen Moose und Flechten ansiedeln. Deren feine Wurzeln arbeiten sich in Haarrisse im Putz, halten dort Feuchtigkeit, und genau diese Nässe schadet langfristig der Wand und kann Schimmel begünstigen. Deshalb lohnt es sich, früh zu handeln, statt den Belag jahrelang wachsen zu lassen.

So lässt sich der Grünbelag entfernen
Selbst entfernen bei kleinem Befall
Ist nur eine erreichbare Fläche im Erdgeschoss betroffen und der Bewuchs noch dünn, kommen Sie oft mit einfachen Mitteln aus. Lauwarmes Wasser, eine Handbürste und etwas Geduld reichen für leichten Grünbelag häufig schon. Wichtig ist, nicht zu grob zu schrubben, damit die Oberfläche nicht aufraut.
Fassadenreiniger und Spezialmittel
Bei stärkerem Befall greifen viele zu Algen- und Grünbelagentfernern aus dem Handel. Diese werden auf die trockene Fläche aufgetragen, müssen mehrere Stunden einwirken, danach lässt sich der Belag abbürsten oder verschwindet von selbst. Nach dem Auftragen sollte es einen Tag lang nicht regnen. Viele dieser Mittel enthalten Biozide und tragen deutliche Warnhinweise, weil sie Haut und Augen reizen und für Wasserorganismen giftig sind. Gehen Sie damit umsichtig um und achten Sie darauf, dass möglichst wenig ins Erdreich oder in die Kanalisation gelangt.
Professionelle Reinigung bei großen Flächen
Sobald die ganze Fassade betroffen ist, der Befall in höhere Stockwerke reicht oder der Untergrund empfindlich ist, ist die fachgerechte Reinigung der sichere Weg. Wir prüfen zuerst, mit welchem Material wir es zu tun haben, und wählen das passende Verfahren, von der schonenden mechanischen Reinigung über Spezialreiniger bis zur Hochdruckreinigung bei robusten Untergründen. Da wir unser Gerüst selbst stellen, kommen wir sicher auch an die oberen Bereiche, ohne wackelige Leiteraktionen.
Warum Hochdruck oft die falsche Wahl ist
Der Hochdruckreiniger wirkt verlockend, weil es schnell geht. Bei robusten Flächen wie Klinker oder Beton ist er auch in Ordnung. Auf mineralischem Putz, Holz oder einer gedämmten Fassade richtet er aber häufig mehr Schaden an als Nutzen. Der harte Wasserstrahl raut die Oberfläche auf und treibt Feuchtigkeit in den Putz oder hinter die Beschichtung.
Das Tückische daran zeigt sich erst später. Die aufgeraute, feuchte Oberfläche bietet Algen einen noch besseren Halt, sodass der Bewuchs schneller und kräftiger zurückkehrt. Bei gedämmten Fassaden kann eindringendes Wasser zudem die Dämmung durchnässen. Wer hier zu grob vorgeht, putzt nicht nur, sondern legt den Grundstein für das nächste Problem. Genau deshalb entscheidet die Wahl des Verfahrens über das Ergebnis, und die hängt am Untergrund.
Damit die Algen nicht wiederkommen
Reinigen allein hält selten lange. Wer die Ursache nicht angeht, sieht den Grünbelag oft im nächsten Jahr wieder. Der wirksamste Schutz ist eine Oberfläche, die schnell abtrocknet und Wasser abweist. Im Zuge einer Fassadensanierung tragen wir hochwertige Beschichtungssysteme auf, etwa Silikat- oder Siliconharzfarben, die diffusionsoffen und zugleich wasserabweisend sind. So fehlt den Algen die Feuchtigkeit, die sie zum Wachsen brauchen.
Wenn hinter dem Bewuchs ein echtes Problem steckt, etwa Risse im Putz oder ein feuchter Sockel, beheben wir das gleich mit. Reinigung, Risssanierung, Feuchteschutz und neuer Anstrich kommen bei der Firma Weigand aus einer Hand, samt eigenem Gerüst. Sie selbst können den Schutz unterstützen, indem Sie Sträucher und Bewuchs an der Wand zurückschneiden, Dachrinnen frei halten und für gute Luftzirkulation rund ums Haus sorgen. Als Meisterbetrieb prüfen wir Ihre Fassade vorab und sagen ehrlich, ob eine Reinigung reicht oder ob mehr dahintersteckt.
Jetzt Fassade prüfen und reinigen lassen
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Häufige Fragen zu Algen an der Fassade in Oberasbach
Sind Algen an der Fassade schädlich?
Zunächst sind Algen vor allem ein optisches Problem. Gefährlich wird es, wenn sich Moose und Flechten ansiedeln. Ihre Wurzeln dringen in Risse ein, halten Feuchtigkeit und können den Putz schädigen sowie Schimmel begünstigen. Deshalb sollten Sie den Bewuchs frühzeitig entfernen.
Kann ich Algen mit dem Hochdruckreiniger entfernen?
Nur bei robusten Untergründen wie Klinker oder Beton. Auf Putz, Holz oder gedämmten Fassaden raut Hochdruck die Oberfläche auf und treibt Feuchtigkeit hinein. Der Befall kommt dann meist schneller zurück, und an gedämmten Wänden droht Schaden an der Dämmung.
Womit entferne ich Grünbelag selbst?
Bei kleinem, gut erreichbarem Befall genügen oft lauwarmes Wasser und eine Bürste. Bei stärkerem Bewuchs hilft ein Fassadenreiniger, der einwirken muss und nach dem Auftragen einen Tag Trockenheit braucht. Da viele Mittel Biozide enthalten, sollten Sie sie vorsichtig und umweltbewusst einsetzen.
Wie verhindere ich, dass die Algen wiederkommen?
Entscheidend ist eine trockene Oberfläche. Eine hochwertige, wasserabweisende Beschichtung entzieht den Algen die Feuchtigkeit. Zusätzlich helfen freie Dachrinnen, zurückgeschnittener Bewuchs und gute Belüftung rund ums Gebäude.
Wann lohnt sich die professionelle Reinigung?
Bei großen oder hohen Flächen, empfindlichem Untergrund und starkem Befall. Sinnvoll ist sie auch, wenn ohnehin ein neuer Anstrich ansteht, da Reinigung und Schutzbeschichtung dann in einem Zug erledigt werden.




