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WDVS Förderung 2026

  • 2. Juni
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Juni

Überblick Ihrer Förderung

Eine Fassadendämmung ist eine größere Investition, aber der Staat trägt einen ordentlichen Teil mit. Wer 2026 in Oberasbach ein Wärmedämmverbundsystem anbringen lässt, kann je nach Weg bis zu 20 Prozent der Kosten als Zuschuss zurückbekommen, bei einem Einfamilienhaus also bis zu 12.000 Euro. Damit das klappt, müssen ein paar Dinge in der richtigen Reihenfolge passieren. Hier finden Sie die Förderwege für 2026 im Überblick und sehen, worauf es bei der Antragstellung ankommt.


Welche Zuschüsse es 2026 für Ihre Fassadendämmung gibt

Die Förderung läuft über die Bundesförderung für effiziente Gebäude, kurz BEG. Für eine einzelne Maßnahme wie die Dämmung der Außenwand gibt es einen direkten Zuschuss vom BAFA, der nicht zurückgezahlt werden muss. Wer sein ganzes Haus auf Effizienzhaus-Niveau saniert, geht stattdessen den Kreditweg über die KfW. Und wer keinen Antrag stellen möchte, kann die Kosten alternativ über die Steuer geltend machen. Welcher Weg sich für Sie lohnt, hängt vom Umfang Ihres Vorhabens ab.


Wichtig vorab: Förderbedingungen ändern sich regelmäßig, und die verbindliche Prüfung übernimmt ein zugelassener Energieeffizienz-Experte. Die folgenden Werte geben den Stand für 2026 wieder und dienen der Orientierung.



Die Förderwege im Überblick: BAFA, KfW und Steuerbonus

BAFA-Zuschuss für die Einzelmaßnahme

Für eine reine Fassadendämmung ist der BAFA-Zuschuss der übliche Weg. Gefördert werden 15 Prozent der förderfähigen Kosten, mit einem individuellen Sanierungsfahrplan kommen 5 Prozentpunkte dazu, also 20 Prozent. Die förderfähigen Kosten sind bei 30.000 Euro pro Wohneinheit gedeckelt, mit Sanierungsfahrplan steigt die Grenze auf 60.000 Euro.

Mitgefördert werden auch die zugehörigen Arbeiten, etwa das Abschlagen des alten Putzes, das Gerüst sowie die Putz- und Malerarbeiten, die zur Dämmung gehören. Bedingung ist, dass die gedämmte Außenwand einen U-Wert von höchstens 0,20 Watt pro Quadratmeter und Kelvin erreicht.


KfW-Kredit als Ergänzung

Den Zuschuss zahlt das BAFA, größere Sanierungen finanziert die KfW. Wer das gesamte Gebäude zum Effizienzhaus saniert, nutzt den KfW-Kredit mit Tilgungszuschuss. Für eine einzelne Dämmmaßnahme lässt sich der KfW-Ergänzungskredit nutzen, um den verbleibenden Eigenanteil zinsgünstig zu finanzieren, nachdem der BAFA-Zuschuss bewilligt wurde. Das ist keine Doppelförderung, sondern eine ergänzende Finanzierung.


Steuerbonus als Alternative

Wer den Antragsweg umgehen will, kann die Sanierung am selbst genutzten Wohnhaus über die Steuer absetzen. Der Staat erstattet dann 20 Prozent der Kosten, verteilt über drei Jahre, bis maximal 40.000 Euro pro Objekt. Das Gebäude muss mindestens 10 Jahre alt sein. Diese Variante ist nicht mit dem BAFA-Zuschuss oder dem KfW-Kredit für dieselbe Maßnahme kombinierbar, dafür braucht sie keinen Energieeffizienz-Experten. Was sich am Ende mehr lohnt, klärt Ihr Steuerberater.


Was der individuelle Sanierungsfahrplan bringt

Der individuelle Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, ist der Hebel, der die Förderung spürbar erhöht. Ein Energieberater nimmt Ihr Gebäude auf und legt fest, in welcher Reihenfolge welche Maßnahmen sinnvoll sind. Jede Maßnahme, die in diesem Plan steht, bekommt 5 Prozentpunkte mehr Zuschuss. Beim WDVS heißt das: statt 15 Prozent gibt es 20 Prozent.


Der Bonus wirkt doppelt. Neben den zusätzlichen Prozentpunkten verdoppelt der Sanierungsfahrplan die Obergrenze der förderfähigen Kosten von 30.000 auf 60.000 Euro pro Wohneinheit. Aus einem maximalen Zuschuss von 4.500 Euro werden so bis zu 12.000 Euro. Die Erstellung des Plans selbst wird ebenfalls bezuschusst, in der Regel mit 50 Prozent der Beratungskosten, bei einem Einfamilienhaus bis 650 Euro. Die im Plan aufgeführten Maßnahmen können über mehrere Jahre umgesetzt werden und behalten den Bonus. Gerade wenn Sie Dämmung, Fenster und Heizung nach und nach angehen wollen, lohnt sich der iSFP fast immer.


So kommen Sie Schritt für Schritt an die Förderung

Die Reihenfolge entscheidet darüber, ob das Geld fließt. Der häufigste und teuerste Fehler ist, den Handwerker zu früh zu beauftragen. Der Förderantrag muss gestellt und bewilligt sein, bevor Sie den Vertrag für die Dämmung abschließen, und auch eine Anzahlung darf vorher nicht geleistet werden. Nachträgliche Anträge lehnt das BAFA ab.


Praktisch läuft es so: Zuerst binden Sie einen Energieeffizienz-Experten ein, den Sie über die offizielle Expertenliste finden. Bei Maßnahmen an der Gebäudehülle ist dieser Experte Pflicht. Er plant die Dämmung, weist den nötigen U-Wert nach und bestätigt am Ende die fachgerechte Ausführung. Parallel holen Sie ein Angebot eines Fachbetriebs ein.

Anschließend stellen Sie den Antrag online beim BAFA und warten die Förderzusage ab. Erst dann wird der Auftrag vergeben, die Arbeiten starten, und nach Abschluss zahlt das BAFA den Zuschuss aus.


An dieser Stelle kommen wir ins Spiel. Die Firma Weigand führt das Wärmedämmverbundsystem so aus, dass es die geforderten Werte erreicht, und liefert die Fachunternehmererklärung, die für die Auszahlung gebraucht wird. Da wir Gerüst, Dämmung, Putz und Malerarbeiten aus einer Hand übernehmen, fallen genau die Posten zusammen, die als zugehörige Arbeiten mitgefördert werden. Die Förderung selbst beantragen Sie gemeinsam mit Ihrem Energieeffizienz-Experten, die saubere Umsetzung auf der Baustelle ist unsere Aufgabe.


Jetzt Angebot für Ihre geförderte Fassadendämmung anfordern

Sie planen eine Fassadendämmung mit Förderung und wollen wissen, was für Ihr Haus möglich ist? Wir setzen Ihr Wärmedämmverbundsystem fachgerecht und förderkonform um, in Oberasbach, Zirndorf, Fürth, Nürnberg, Erlangen, Stein, Schwabach, Herzogenaurach, Langenzenn oder Cadolzburg, und erstellen ein transparentes Festangebot, das zu Ihrem Förderantrag passt. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns, wir melden uns kurzfristig zurück.


Telefon: 0911 65 65 82 78


Häufige Fragen zur WDVS Förderung 2026 in Oberasbach


Wie hoch ist die WDVS Förderung 2026?

Über das BAFA gibt es 15 Prozent der förderfähigen Kosten als Zuschuss, mit einem individuellen Sanierungsfahrplan 20 Prozent. Bei einem Einfamilienhaus sind so bis zu 12.000 Euro möglich. Alternativ lassen sich 20 Prozent über drei Jahre von der Steuer absetzen.


Brauche ich einen Energieeffizienz-Experten?

Für die Förderung einer Fassadendämmung über das BAFA ist ein zugelassener Energieeffizienz-Experte Pflicht. Er plant die Maßnahme, weist den U-Wert nach und bestätigt die Ausführung. Für den iSFP-Bonus ist er ebenfalls erforderlich.


Wann muss der Förderantrag gestellt werden?

Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt und bewilligt sein. Wer den Handwerkervertrag vorher unterschreibt oder eine Anzahlung leistet, verliert den Anspruch. Planen Sie daher genug Vorlauf ein.


Lohnt sich der individuelle Sanierungsfahrplan?

In den meisten Fällen ja. Er bringt 5 Prozentpunkte mehr Zuschuss, verdoppelt die Obergrenze der förderfähigen Kosten und wird selbst bezuschusst. Besonders bei mehreren geplanten Maßnahmen rechnet er sich schnell.


Kann ich BAFA-Zuschuss und Steuerbonus kombinieren?

Für dieselbe Maßnahme nicht. Sie wählen entweder den BAFA-Zuschuss oder den Steuerbonus. Der zinsgünstige KfW-Ergänzungskredit lässt sich dagegen mit dem BAFA-Zuschuss verbinden, um den Eigenanteil zu finanzieren.



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