Fassadensanierung Kosten: Preise, Faktoren und Förderung im Raum Oberasbach
- 2. Juni
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Aktualisiert: 5. Juni
Preise einer Fassade
Eine alte Fassade kostet Geld, lange bevor man sie anpackt. Risse lassen Feuchtigkeit ins Mauerwerk, bröckelnder Putz wird zur Frostfalle, und über undichte Wände entweicht Heizwärme. Wer in Oberasbach oder den Nachbarorten über eine Sanierung nachdenkt, will vor allem eines wissen: Was kommt da auf mich zu? Hier finden Sie klare Zahlen, die Faktoren dahinter und den ehrlichen Rahmen, in dem sich die Preise bewegen.

Was eine Fassadensanierung in Oberasbach wirklich kostet
Pauschal lässt sich der Preis nicht nennen, weil keine Fassade der anderen gleicht. Als grobe Orientierung gilt: Ein reiner Fassadenanstrich mit vorheriger Reinigung liegt bei etwa 25 bis 50 Euro pro Quadratmeter. Eine Putzausbesserung kostet rund 30 bis 80 Euro pro Quadratmeter, eine vollständige Putzerneuerung 50 bis 120 Euro. Kleinere Haarrisse schließen Sie für 20 bis 60 Euro pro Quadratmeter, bei durchgehenden, statisch wirksamen Rissen wird es mit 80 bis 200 Euro deutlich teurer. Soll zusätzlich gedämmt werden, bewegt sich ein Wärmedämmverbundsystem meist zwischen 130 und 250 Euro pro Quadratmeter.
Für ein typisches Einfamilienhaus mit 150 bis 200 Quadratmetern Fassadenfläche bedeutet das ohne Dämmung oft 6.000 bis 15.000 Euro. Kommt eine energetische Dämmung dazu, liegt die Summe spürbar höher, dafür sinken die Heizkosten dauerhaft. Gerade im Großraum Nürnberg, wo Frost, Schlagregen und starke Sonne im Wechsel auf die Wand treffen, entscheidet die Qualität der Ausführung darüber, ob das Ergebnis zehn oder fünfundzwanzig Jahre hält.
Was bei der Fassadensanierung den Preis bestimmt
Der größte Hebel ist nicht das Material, sondern der Umfang. Drei Punkte verschieben die Summe nach oben oder unten.
Umfang und Zustand der Fassade
Eine Fassade, die nur verblasst ist, braucht Reinigung und Anstrich. Eine Fassade mit Hohlstellen, Rissen und Feuchteschäden braucht deutlich mehr. Deshalb beginnt bei der Firma Weigand jede Sanierung mit einer genauen Bestandsaufnahme. Wir prüfen Putz, Altanstrich, Betonbauteile und Anschlüsse, klopfen Hohllagen ab und bewerten die Rissbilder. Erst danach steht fest, was wirklich nötig ist und was Sie sich sparen können.
Putz, Anstrich und das richtige System
Beschädigter Putz wird abgeschlagen und passend zum Bestand neu aufgebaut, ob mineralischer Putz, Strukturputz oder Sanierputz. Beim Anstrich macht das System den Unterschied. Silikat- und Siliconharzfarben halten der Witterung länger stand als einfache Dispersion und schützen die Wand spürbar besser. Der höhere Materialpreis rechnet sich, weil der nächste Anstrich erst Jahre später fällig wird.
Gerüst, Gebäudehöhe und Zugänglichkeit
Das Gerüst wird oft unterschätzt. Es schlägt mit etwa 6 bis 12 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche zu Buche, bei einem Einfamilienhaus also schnell mit 900 bis 2.400 Euro. Weil die Firma Weigand den Gerüstbau selbst übernimmt, entfallen Aufschläge für fremde Gewerke und unnötige Wartezeiten. Höhe, Balkone, Erker und enge Grundstücke beeinflussen den Aufwand ebenfalls.
Wo sich bei den Kosten sparen lässt
Steht das Gerüst erst einmal, sollte man es nutzen. Anstrich, Putzreparatur, Sockelarbeiten und eine mögliche Dämmung lassen sich in einem Rutsch erledigen, statt das Gerüst zweimal zu bezahlen. Genau hier liegt der Vorteil eines Betriebs, der Malerarbeiten, Putz, Sockelsanierung, WDVS und Gerüst aus einer Hand anbietet: keine doppelten Anfahrten, keine Schnittstellen, ein fester Ansprechpartner.
Bei der Förderung lohnt der genaue Blick. Rein optische Arbeiten wie Anstrich oder Putz werden nicht bezuschusst. Eine energetische Dämmung dagegen fördert das BAFA über die Bundesförderung für effiziente Gebäude mit 15 Prozent, mit individuellem Sanierungsfahrplan sind es 20 Prozent. Voraussetzung ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten. Unabhängig davon können Sie Handwerkerleistungen mit 20 Prozent, höchstens 1.200 Euro im Jahr, von der Steuer absetzen.
Qualität und Sicherheit, die ihren Preis wert sind
Ein günstiges Angebot wird teuer, wenn der Untergrund nicht stimmt oder Sicherheitsregeln übergangen werden. Unsere Fassadengerüste werden nach DIN EN 12811 geplant und montiert, mit passenden Lastklassen, sauberer Verankerung und Schutzgerüsten dort, wo es nötig ist. Bei einer Dämmung gelten die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes: Wer mehr als zehn Prozent der Fläche erneuert, muss den geforderten Wärmedurchgangswert einhalten, in der Regel höchstens 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin.
Genauso wichtig ist die saubere Vorarbeit. Algen, Moos und kreidende Altanstriche müssen runter, bevor neue Beschichtung haftet. Putzaufbau und Farbsystem werden aufeinander abgestimmt. Als Meisterbetrieb halten wir den Zustand vor Beginn fest und kontrollieren jeden Schritt, weil eine Fassade nur dann lange hält, wenn die Schichten darunter stimmen.
Jetzt Angebot für Ihre Fassadensanierung anfragen
Sie wollen wissen, was Ihre Fassade konkret kostet? Dann sehen wir sie uns an, vor Ort und ohne Umschweife. Die Firma Weigand saniert Fassaden in Oberasbach, Zirndorf, Fürth, Nürnberg, Erlangen, Schwabach, Stein und Herzogenaurach, von der Analyse über Putz, Anstrich und Dämmung bis zum eigenen Gerüst.
Telefon: 0911 65 65 82 78
E-Mail: info@weigand-bau.com
Häufige Fragen
Was kostet eine Fassadensanierung pro Quadratmeter?
Je nach Maßnahme zwischen 25 und 250 Euro pro Quadratmeter. Ein Anstrich liegt am unteren Ende, eine Putzerneuerung in der Mitte, eine energetische Dämmung am oberen. Dazu kommen Gerüstkosten von 6 bis 12 Euro pro Quadratmeter. Ein belastbarer Preis ergibt sich erst nach der Begutachtung der Fassade.
Wird eine Fassadensanierung gefördert?
Gefördert werden nur energetische Maßnahmen, vor allem die Dämmung. Über das BAFA gibt es 15 bis 20 Prozent Zuschuss, sofern ein Energieeffizienz-Experte eingebunden ist. Reine Anstrich- oder Putzarbeiten sind nicht förderfähig, lassen sich aber als Handwerkerleistung steuerlich geltend machen.
Wie lange dauert eine Fassadensanierung?
Ein Anstrich am Einfamilienhaus ist in wenigen Tagen erledigt. Kommen Putz, Sockel und Dämmung dazu, sollten Sie mit zwei bis vier Wochen rechnen. Witterung und Trocknungszeiten spielen mit hinein.
Braucht man für die Fassadensanierung eine Genehmigung?
Für Anstrich, Putz und Risssanierung in der Regel nicht. Anders sieht es bei einer Dämmung aus, die die Gebäudekontur verändert, bei Farbänderungen in Gebieten mit Gestaltungssatzung und bei denkmalgeschützten Häusern. Im Zweifel klären wir das vorab mit dem Bauamt.
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Sanierung?
Putz- und Anstricharbeiten brauchen Temperaturen über fünf Grad und trockenes Wetter, ideal ist die Zeit von April bis Oktober. Wer im Winter anfragt, sichert sich oft die besten Termine für das Frühjahr.




