

Holzfassade streichen lassen in Oberasbach und Umgebung
Wenn die Holzfassade grau wird
Holz an der Außenwand hält sich nur so lange, wie der Anstrich hält. Danach geht es schnell: Die Lasur kreidet ab, auf der Wetterseite wird das Holz silbergrau, und wo Wasser stehen bleibt, setzen sich Bläuepilze fest. Bis dahin ist nichts verloren. Wer dagegen wartet, bis Bretter weich werden, tauscht am Ende Holz statt zu streichen.
Wir streichen Holzfassaden, Giebelverschalungen und Holzverkleidungen in Oberasbach, Zirndorf, Cadolzburg und Langenzenn. In den Neubaugebieten sind es meist Lärchenschalungen an Giebeln und Anbauten, in den älteren Ortsteilen ganze Fachwerk- und Holzgiebel, die seit Jahren keinen Anstrich mehr gesehen haben.
Woran Sie erkennen, dass es Zeit wird
Ein guter Zeitpunkt ist der, an dem der alte Anstrich noch zusammenhängt. Bei einer Lasur sehen Sie das daran, dass die Farbe matt wird und beim Darüberstreichen kreidet. Sie liegt dann noch auf dem Holz, hat aber ihren UV-Schutz verloren. Jetzt reicht ein Reinigen und ein neuer Auftrag.
Bei deckenden Anstrichen kündigt sich das Ende anders an. Zuerst reißt der Film an Kanten und Stirnseiten, dann schiebt Feuchtigkeit ihn von unten ab, und es blättert flächig. Ab diesem Punkt muss die alte Farbe herunter, bevor neu gestrichen wird, sonst arbeitet der neue Anstrich gegen den alten.
Dunkle, fleckige Stellen sind meist Bläue, ein Pilz, der das Holz verfärbt, aber nicht zerstört. Weiche Stellen an Stirnseiten, Fugen und Brettenden sind das ernstere Zeichen. Dort prüfen wir mit dem Stecheisen, ob das Brett noch trägt.
Lasur, Deckfarbe oder Öl
Dünnschichtlasur
Sie zieht ins Holz ein, statt einen Film zu bilden. Die Maserung bleibt sichtbar, und Feuchtigkeit kann wieder heraus. Für offene Fassadenschalungen ist das die übliche Wahl. Der Preis dafür ist die Pflege: Je nach Wetterseite steht der nächste Anstrich nach drei bis fünf Jahren an, dann aber ohne großes Vorbereiten.
Deckende Wetterschutzfarbe
Sie legt sich als geschlossene Schicht auf das Holz und schützt am besten vor UV-Strahlung. Deshalb hält sie länger, meist fünf bis acht Jahre. Sie ist die richtige Wahl, wenn die Fassade ungleichmäßig verwittert ist, wenn Reparaturbretter mit dem Rest verschwinden sollen oder wenn Sie einen kräftigen Farbton wie Schwedenrot oder Anthrazit möchten.
Öl
Öl betont die Maserung und lässt sich ohne Schleifen auffrischen, verlangt dafür aber die kürzesten Abstände. An exponierten Fassaden ist jährliche Pflege keine Seltenheit. Für Terrassen und Sichtflächen in Augenhöhe ist das machbar, an einem hohen Giebel selten sinnvoll.
Die Richtung ist nicht umkehrbar
Auf eine Lasur lässt sich später deckend streichen, aus einer Deckfarbe wird ohne Abbeizen oder Abschleifen keine Lasur mehr. Wer also mit dem Gedanken spielt, irgendwann wieder die Maserung zu sehen, sollte das vor dem ersten deckenden Anstrich entscheiden. Wir sagen Ihnen beim Aufmaß, was bei Ihrem Holz noch möglich ist.
Wie wir arbeiten
Zuerst wird die Fassade gereinigt, bei Grünbelag mit einer Bürste und einem geeigneten Mittel, nicht mit hohem Druck. Zu viel Druck presst Wasser in die Fugen, und das Holz braucht danach Tage zum Trocknen. Vergrautes Holz wird entgraut und in Faserrichtung geschliffen, lose Farbe kommt herunter.
Bei unbehandeltem oder stark verwittertem Holz folgt eine Grundierung, bei Bläuegefahr ein vorbeugender Grundanstrich. Welche Produkte dabei zusammenpassen, gibt der Hersteller vor, und daran halten wir uns, weil sonst die Gewährleistung für den Aufbau entfällt. Danach wird in zwei Aufträgen gestrichen, mit Trocknungszeit dazwischen.
Gestrichen wird bei trockenem Wetter zwischen fünf und fünfundzwanzig Grad und nicht auf einer Wand, auf die gerade die Sonne knallt. Auf heißem Holz zieht der Anstrich zu schnell an und bindet nicht richtig. Deshalb arbeiten wir im Sommer an der Südseite oft morgens und wechseln nachmittags auf den Schatten.
Für Giebel und hohe Verschalungen stellen wir das Gerüst selbst. Das ist der Punkt, an dem sich die meiste Zeit sparen lässt, weil Gerüst und Anstrich nicht zwischen zwei Firmen abgestimmt werden müssen. Steht ohnehin ein Gerüst für den Fassadenanstrich am Putz, machen wir die Holzflächen im selben Zug mit.
Wovon die Haltbarkeit abhängt
Nicht der Anstrich allein bestimmt, wie lange Ruhe ist, sondern das Haus. Ein weiter Dachüberstand hält Regen von der Wand, ein knapper lässt ihn durchlaufen. Süd- und Westseiten bekommen im Raum Nürnberg die meiste Sonne und das meiste Schlagwetter ab, Nordgiebel bleiben länger feucht und neigen zu Algen. Wo Holz bis auf wenige Zentimeter an Terrasse oder Pflaster heranreicht, spritzt Wasser hoch, und die Fassade fault von unten.
Solche Punkte sehen wir uns beim Termin an. Manches lässt sich mit dem Anstrich lösen, anderes nicht. Kaputte Bretter, fehlende Hinterlüftung oder ein zu knapper Bodenabstand gehören zum Zimmerer. Wir sagen es Ihnen, statt darüber zu streichen.
Bevor der Farbton feststeht, lohnt ein Blick auf Denkmalschutz, Gestaltungssatzung und Bebauungsplan. Dazu gibt es die Seite Welche Fassadenfarbe ist erlaubt.
Zur Holzfassade gehören meist auch die Fenster im selben Zustand. Was dort zu tun ist, steht bei Holzfenster sanieren und streichen lassen.
Anstrich für Ihre Holzfassade anfragen
Schicken Sie uns zwei, drei Fotos der Fassade, gern eines aus der Nähe und eines vom ganzen Haus. Nennen Sie das ungefähre Alter des letzten Anstrichs, falls Sie es wissen. Wir kommen vorbei, prüfen das Holz und legen ein Angebot vor, in dem Reinigung, Vorarbeit, Anstrich und Gerüst getrennt stehen.
Telefon: 0911 65 65 82 78
E-Mail: info@weigand-bau.com

Häufige Fragen zum Anstrich von Holzfassaden
Wie oft muss eine Holzfassade gestrichen werden?
Mit Lasur meist alle drei bis fünf Jahre, mit deckender Wetterschutzfarbe alle fünf bis acht Jahre, mit Öl deutlich häufiger. Wetterseiten verkürzen jedes dieser Intervalle.
Kann eine vergraute Fassade wieder hell werden?
In den meisten Fällen ja. Die graue Schicht ist dünn und lässt sich durch Entgrauen und Schleifen abtragen. Wie weit das Holz aufhellt, zeigt eine Probefläche, die wir vorab anlegen.
Muss die alte Farbe immer komplett herunter?
Nein. Solange der alte Anstrich fest sitzt und nur matt geworden ist, wird gereinigt, angeschliffen und neu gestrichen. Komplett entfernt wird nur, wo der Film abblättert oder das System nicht zum neuen Aufbau passt.
Streichen Sie auch Gartenhaus, Carport und Zaun?
Ja, solche Arbeiten nehmen wir mit auf, wenn wir ohnehin am Haus sind. Für Fenster, Haustüren und Geländer gibt es eine eigene Seite zu den Lackierarbeiten. Für die Verschalung am Dach gibt es die Seite zum Dachüberstand streichen.
In welcher Jahreszeit wird gestrichen?
Von Frühjahr bis Herbst. Entscheidend sind trockenes Holz und Temperaturen über fünf Grad, auch nachts. Im Spätherbst wird es an schattigen Seiten oft zu feucht, dann verschieben wir lieber.
