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Fassade streichen lassen in Oberasbach: Ablauf von der Besichtigung bis zur Abnahme

Vom ersten Anruf bis zum abgebauten Gerüst


Wer seine Fassade streichen lassen will, hat meist schon eine Vorstellung vom Ergebnis. Unklar ist eher, was dazwischen passiert. Wie oft muss jemand zu Hause sein, wann steht das Gerüst, und wie lange sind die Fenster abgeklebt? So läuft es bei uns in Oberasbach, Zirndorf, Stein und im Fürther Umland ab.


Welche Farbe auf welchen Putz gehört, erklären wir ausführlich beim Fassadenanstrich. Mit welchen Preisen Sie rechnen können, steht im Beitrag Fassade streichen: Kosten pro Quadratmeter.

Der Ablauf in sieben Schritten


1. Besichtigung am Haus


Wir kommen zu einem abgesprochenen Termin vorbei. Dabei messen wir die Flächen auf, prüfen den Putz mit Hand und Klopfprobe und schauen uns die Zugänge an. Steht ein Carport im Weg, grenzt die Hauswand direkt an den Gehweg der Rothenburger Straße oder an das Nachbargrundstück? Das entscheidet über die Gerüstplanung. Planen Sie dafür etwa eine Stunde ein.


2. Angebot mit getrennten Positionen


Sie bekommen ein schriftliches Angebot, in dem Gerüst, Reinigung, Ausbesserungen und Anstrich einzeln stehen. So sehen Sie, wo das Geld hingeht, und können Positionen vergleichen. Den Termin legen wir erst fest, wenn Sie zugesagt haben, und zwar in der Saison, in der die Temperaturen passen.


3. Gerüst stellen


Das Gerüst bauen unsere eigenen Leute auf, bei einem Einfamilienhaus meist an einem Tag. Fenster und Türen bleiben dabei nutzbar. Liegt ein Teil des Gerüsts auf öffentlichem Grund, ist eine Genehmigung der Stadt nötig, deren Vorlauf wir bei der Besichtigung einplanen. Reicht das Gerüst auf das Nachbargrundstück, braucht es die Zustimmung der Nachbarn, die Sie am besten vorab einholen.


4. Reinigen, trocknen, ausbessern


Die Fassade wird gereinigt, bei grünem Belag zusätzlich gegen Algen behandelt. Danach muss der Putz trocknen, je nach Wetter meist ein bis zwei Tage. Erst dann schließen wir kleine Risse und Fehlstellen. Zeigen sich dabei größere Schäden, halten wir an und melden uns mit Fotos, bevor weitergearbeitet wird.


5. Abkleben und Grundieren


Fenster, Fensterbänke und Anschlüsse werden abgeklebt, Terrasse und Pflaster abgedeckt. Die Grundierung richtet sich nach dem Untergrund. Ein kreidender Altanstrich braucht etwas anderes als ein frisch ausgebesserter Putz, und genau hier entscheidet sich, ob die neue Farbe in zehn Jahren noch fest sitzt. Holzteile wie Dachuntersichten oder Fensterläden behandeln wir in diesem Schritt gleich mit, wenn sie im Auftrag stehen.


6. Zwischen- und Schlussanstrich


Gestrichen wird in zwei Schichten, dazwischen liegt die Trockenzeit nach Herstellerangabe. Luft und Untergrund müssen dabei über fünf Grad liegen, bei manchen Farben höher. Regnet es, wird nicht gestrichen. Diese Tage planen wir ein, statt die Arbeit durchzudrücken.


7. Abnahme vom Gerüst aus und Abbau


Bevor das Gerüst fällt, gehen wir die Fassade mit Ihnen gemeinsam ab, und zwar oben auf dem Gerüst, nicht vom Garten aus. Was dort auffällt, lässt sich sofort nacharbeiten. Danach entfernen wir Folien und Klebeband, räumen auf und bauen das Gerüst ab.

Was Sie vorbereiten können


Vieles erledigen wir, einiges geht schneller, wenn Sie es vorher angehen. Kletterpflanzen und Sträucher direkt an der Wand sollten zurückgeschnitten sein, Gartenmöbel, Blumenkübel und Fahrräder brauchen einen anderen Platz. Markisen fahren Sie ein. Außenleuchten, Kameras oder Bewegungsmelder, die im Weg sind, sollte vorher ein Elektriker abnehmen, denn Arbeiten an der Elektrik gehören nicht zu unseren Leistungen.


Während der Arbeiten sind die Fenster zeitweise abgeklebt. Lüften geht dann nur über die Seiten, an denen gerade nicht gearbeitet wird. Wir sagen Ihnen am Vortag, welche Seite dran ist. Zu Hause sein müssen Sie dafür nicht, solange wir an Wasseranschluss und Strom kommen.


Bei Doppel- und Reihenhäusern, wie man sie in Oberasbach zwischen Altenberg und Rehdorf oft sieht, lohnt ein kurzes Gespräch mit den Nachbarn schon vor dem Gerüstaufbau. Sonst endet der neue Farbton genau an der Grundstücksgrenze, und wer die Nachbarhälfte gleich mitstreichen lässt, teilt sich Gerüst und Anfahrt.


Wie lange das Ganze dauert


Bei einem Einfamilienhaus steht das Gerüst meist ein bis zwei Wochen. Den größten Anteil haben Trocknungszeiten und das Wetter, nicht der Pinsel. Größere Vorarbeiten am Putz verlängern die Zeit, das sehen Sie aber schon im Angebot. Weil Gerüst und Anstrich aus einem Betrieb kommen, wartet niemand auf eine andere Firma.


Stellt sich bei der Besichtigung heraus, dass der Putz nicht mehr trägt, ist ein Anstrich allein nicht sinnvoll. Dann sprechen wir über eine Fassadensanierung und sagen das auch so.

Besichtigung für Ihre Fassade vereinbaren


Sagen Sie uns, um welches Haus es geht und wann es Ihnen passt. Wir kommen vorbei, messen auf und schicken Ihnen danach das Angebot mit allen Positionen.


Telefon: 0911 65 65 82 78

E-Mail: info@weigand-bau.com

Häufige Fragen zum Ablauf beim Fassade streichen


Muss ich während der Arbeiten zu Hause sein?


Nein. Zur Besichtigung und zur Abnahme sollten Sie da sein. Dazwischen reicht es, wenn wir an Außenwasser und Strom kommen und Sie telefonisch erreichbar sind.


Kann ich während der Arbeiten im Haus wohnen?


Ja. Einschränkungen gibt es nur beim Lüften, solange die Fenster einer Seite abgeklebt sind, und etwas Geräusch beim Gerüstaufbau und beim Reinigen.


Was passiert, wenn es mehrere Tage regnet?


Dann ruht der Anstrich, und das Gerüst bleibt stehen. Verlängert sich die Standzeit dadurch, klären wir das mit Ihnen vorab. Wetterbedingte Pausen sind bei Fassadenarbeiten normal und im Zeitplan mit eingerechnet.


Wann ist die beste Zeit, die Fassade streichen zu lassen?


Von Frühjahr bis Herbst, sobald die Nächte nicht mehr unter fünf Grad fallen. Die Termine für den Sommer sind früh vergeben. Wer im Winter anfragt, hat bessere Chancen auf den Wunschtermin.


Wer kümmert sich um die Genehmigung für den Gehweg?


Steht das Gerüst auf öffentlichem Grund, ist eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt nötig. Wer den Antrag stellt und wie viel Vorlauf die Behörde braucht, klären wir bei der Besichtigung. Die Zustimmung eines Nachbarn, dessen Grundstück für das Gerüst genutzt wird, holen Sie selbst ein, am besten schriftlich.

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