WDVS Kosten pro Quadratmeter
- 2. Juni
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. Juni
Wer in Oberasbach über eine Fassadendämmung nachdenkt, will als Erstes wissen, was ein Wärmedämmverbundsystem pro Quadratmeter kostet. Die Antwort liegt meist zwischen 120 und 200 Euro pro Quadratmeter, doch diese Zahl allein hilft kaum weiter. Entscheidend ist, was im Preis steckt, wo sich Geld sparen lässt und welche Förderung am Ende übrig bleibt. Hier finden Sie eine ehrliche Einordnung statt Wunschzahlen.
Was eine Fassadendämmung in Oberasbach pro Quadratmeter kostet
Ein komplettes WDVS mit Dämmplatten, Kleber, Dübeln, Armierung, Putz und Gerüst liegt im Raum Oberasbach, Zirndorf und Fürth bei rund 120 bis 200 Euro pro Quadratmeter. Mit Polystyrol, also dem klassischen Styropor, bewegt man sich am unteren Ende, etwa 120 bis 150 Euro. Mineralwolle, die nicht brennbar ist und bei höheren Gebäuden oft vorgeschrieben wird, kostet eher 150 bis 200 Euro pro Quadratmeter. Ökologische Dämmstoffe wie Holzfaser liegen darüber.
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit etwa 150 Quadratmetern Fassadenfläche landet man je nach System und Zustand im mittleren fünfstelligen Bereich. Das klingt nach viel, relativiert sich aber, sobald Förderung und Heizkostenersparnis dazukommen. Den genauen Preis sehen wir erst nach einem Blick auf Ihr Objekt, denn jede Wand bringt andere Voraussetzungen mit.

Woraus sich der Quadratmeterpreis zusammensetzt
Der Dämmstoff macht weniger aus als gedacht
Viele glauben, die Dämmplatten seien der teuerste Teil. Tatsächlich ist es umgekehrt. Der Sprung von 16 auf 20 Zentimeter Dämmstärke kostet pro Quadratmeter nur wenige Euro mehr, bringt aber deutlich bessere Dämmwirkung. Kleben, Armieren und Verputzen kosten gleich viel, egal wie dick die Platte ist. Deshalb lohnt es sich fast immer, gleich ausreichend dick zu dämmen, statt am Material zu sparen.
Arbeitslohn und Gerüst sind der größte Posten
Über die Hälfte des Preises entfällt auf den Arbeitslohn, dazu kommt das Gerüst. Genau hier liegt unser Vorteil. Wir stellen unser Gerüst selbst, jährlich über 125.000 Quadratmeter, und müssen es nicht teuer zumieten. Maler, Putz und Gerüst kommen bei der Firma Weigand aus einer Hand. Das spart die Aufschläge fremder Subunternehmer und vermeidet Leerlauf, wenn ein Gewerk auf das nächste wartet.
Vorarbeiten und Details am Bau
Eine glatte, tragfähige Wand lässt sich zügig dämmen. Sind Risse, alter Putz oder Feuchtigkeit im Spiel, kommt Vorarbeit dazu. Auch die Anschlüsse kosten Zeit: Fensterlaibungen, Rollladenkästen, Sockel und Dachüberstände müssen sauber ausgebildet werden, sonst entstehen Wärmebrücken, an denen sich später Schimmel bildet. Diese Detailarbeit ist es, die ein dauerhaftes System von einer schnellen Pfuscharbeit unterscheidet.
So läuft Ihre Fassadendämmung ab, von der Analyse bis zur fertigen Fassade
Am Anfang steht der Blick auf den Bestand. Wir prüfen Wandaufbau, vorhandene Dämmung und mögliche Wärmebrücken und legen darauf abgestimmt Dämmstoff, Dämmstärke und Systemaufbau fest. Danach erhalten Sie ein transparentes Festangebot, das genau auflistet, was enthalten ist.
Ist der Auftrag vergeben, stellen wir das Gerüst und bereiten den Untergrund vor. Die Dämmplatten werden verklebt und verdübelt, anschließend folgt die Armierungsschicht mit eingebettetem Glasfasergewebe, die das System stabil hält und vor Rissen schützt. Den Abschluss bilden Oberputz und Schlussbeschichtung, die der Fassade ihr Aussehen geben und sie vor Wetter schützen. Zum Schluss bauen wir das Gerüst ab und übergeben eine fertige, saubere Fassade. Für ein Einfamilienhaus dauert das je nach Größe und Witterung meist zwei bis vier Wochen. Sie haben dabei durchgehend einen festen Ansprechpartner und ein eingespieltes Team, das den vereinbarten Termin hält.
Förderung und gesetzliche Vorgaben, bevor Sie loslegen
Eine Fassadendämmung ist förderfähig, und das verändert die Rechnung spürbar. Über die Programme von BAFA und KfW sind in der Regel rund 15 Prozent der förderfähigen Kosten als Zuschuss möglich, mit einem individuellen Sanierungsfahrplan kommen weitere 5 Prozent dazu. Voraussetzung ist, dass die gedämmte Wand den geforderten U-Wert erreicht, und dass ein zugelassener Energieeffizienz-Experte eingebunden wird. Alternativ lässt sich die Sanierung am selbst genutzten Wohnhaus über die Steuer geltend machen, verteilt über drei Jahre. Da sich Förderbedingungen regelmäßig ändern, sollten Sie den aktuellen Stand vor dem Start prüfen lassen.
Wichtig ist auch das Gebäudeenergiegesetz. Wer mehr als 10 Prozent einer Außenwand saniert, muss die Dämmvorgaben des Gesetzes einhalten. Wir bauen das System so auf, dass es diese Werte erreicht, und stimmen den Aufbau auf Ihr Gebäude ab. Wer ohnehin eine Fassadensanierung plant, sollte die Dämmung gleich mitdenken. Gerüst und Putzarbeiten fallen dann nur einmal an, was den Quadratmeterpreis am Ende senkt.
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Telefon: 0911 65 65 82 78
E-Mail: info@weigand-bau.com
Häufige Fragen
Was kostet WDVS pro Quadratmeter?
Ein komplettes Wärmedämmverbundsystem kostet inklusive Material, Arbeit und Gerüst meist zwischen 120 und 200 Euro pro Quadratmeter. Mit Styropor liegt man am unteren Ende, mit Mineralwolle eher am oberen. Der Zustand der Fassade und nötige Vorarbeiten beeinflussen den Preis zusätzlich.
Lohnt sich eine dickere Dämmung?
In den meisten Fällen ja. Der Wechsel zu einer dickeren Platte kostet pro Quadratmeter nur wenig mehr, weil der Arbeitsaufwand gleich bleibt. Die bessere Dämmwirkung zahlt sich über niedrigere Heizkosten dauerhaft aus.
Wird eine Fassadendämmung gefördert?
Ja. Über BAFA und KfW sind je nach Programm bis zu 20 Prozent der förderfähigen Kosten möglich, wenn ein Energieeffizienz-Experte eingebunden wird und der geforderte U-Wert erreicht wird. Alternativ gibt es einen Steuerbonus für selbst genutzte Häuser. Die genauen Bedingungen sollten Sie vorab prüfen lassen.
Muss ich bei einer Sanierung gleich dämmen?
Sobald Sie mehr als 10 Prozent einer Außenwand erneuern, greifen die Dämmvorgaben des Gebäudeenergiegesetzes. Eine reine Rissausbesserung ist davon ausgenommen. Bei größeren Arbeiten lohnt sich die Dämmung meist ohnehin.
Wie lange dauert eine WDVS-Montage?
Für ein typisches Einfamilienhaus rechnen Sie mit zwei bis vier Wochen, abhängig von Fläche, Zustand und Wetter. Frost und Dauerregen verzögern die Putzarbeiten, deshalb ist die Zeit von Frühjahr bis Herbst ideal.




